[GeekNight 2024] Die Geschichte, wie ich 5 Jahre lang einen Server von zu Hause aus betrieben habe
(docs.google.com)Die Geschichte, wie ein Server für eine Dating-App ganze 5 Jahre lang von zu Hause aus betrieben wurde.
Vorteile
- Internet und Stromversorgung sind bereits sehr stabil. Es läuft besser als man denkt.
- Betriebskosten von etwa 5.000 Won pro Monat
Nachteile
Trotzdem kommt es zu Zwischenfällen.
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Erster Zwischenfall (2020)
Am Tag der Überschwemmungen 2020 fiel das Internet aus.
Das Problem wurde gelöst, indem der Server physisch in ein anderes Haus (!) verlegt wurde. -
Zweiter Zwischenfall (2022)
Am Tag der Überschwemmungen am Bahnhof Gangnam 2022 gab es einen Stromausfall.
Ich war vor dem Stromausfall früh eingeschlafen und bemerkte das Debakel erst, als ich am nächsten Tag aufwachte. -
Dritter Zwischenfall (2023)
Im Stockwerk darüber platzte eine Wasserleitung, das Haus wurde überflutet und sogar alle Computer standen unter Wasser.
Schließlich erlitt das Setup einen schweren Schaden und wurde zu AWS migriert.
Der Betrieb kostet derzeit 300.000 Won pro Monat.
Wenn ich den nächsten Dienst baue, würde ich zwar wieder zu Hause starten, aber deutlich früher migrieren als dieses Mal.
17 Kommentare
Ich betreibe zu Hause ebenfalls einen kleinen Dienst auf einem Mini-PC und fühle mich jetzt doppelt motiviert, mutig noch dieses und jenes auszuprobieren...!
Wie viel Traffic haben Sie pro Tag?
Ich weiß nicht genau, wie viel Traffic dabei anfällt. (Wahrscheinlich extrem wenig)
Wow, das sind wirklich sehr interessante Informationen, haha.
Unglaubliche 5 Jahre lang, wow, beeindruckend!
Aber ich meine, ich hätte früher mal gehört, dass der Betrieb eines kommerziellen Servers über einen privaten Internetanschluss verboten ist — stimmt das nicht??
Wenn es bei mir auch kein Problem gibt, würde ich meinen derzeit laufenden Service gern zu einem Server bei mir zu Hause umziehen.
Ich betreibe seit 2012 ebenfalls ein Homelab und lasse zu Hause mehrere Server laufen. Selbst in Situationen mit viel Traffic über die Ports 80/443 gab es keinerlei Einschränkungen oder Warnungen.
In den AGB ist ausdrücklich festgehalten, dass die Bereitstellung des Dienstes eingestellt werden kann, wenn man in einem dynamischen IP-Bereich „Internetserver wie etwa einen Mailserver betreibt“.
Das heißt, man muss das Risiko tragen, dass der Dienst zwangsweise beendet werden kann.
Was ich nach fünf Jahren dabei festgestellt habe: Solche kleinen Webserver interessieren sie überhaupt nicht.
Wahrscheinlich ist es für sie deutlich profitabler, starke Up-/Downloader aufzuspüren und zu sanktionieren.
Allerdings dürfte der Traffic von Heavy Up-/Downloadern noch um ein Vielfaches gewaltiger sein, haha.
Wenn ich so darüber nachdenke: Falls der Service so gut läuft, dass überhaupt genug Traffic entsteht, um zum Thema zu werden, würde man wohl auch ohne Maßnahmen des Providers auf einen Cloud-Server umziehen, haha.
Dank dir, Benjamin, habe ich den Mut bekommen, etwas Neues auszuprobieren!! hehe Danke fürs Teilen der Informationen.
Ich habe den Vortrag und den Erfahrungsbericht mit viel Spaß und großem Gewinn verfolgt.
Ich kannte Sie bisher nur aus dem Blog und von YouTube,
und nun habe ich Sie auch einmal persönlich gesehen.
Es freut mich, dass es hilfreich war!
Vorsicht mit Wasser – immer und überall!
USV und wasserdichte Ausrüstung ...
An diesem Punkt könnte man meinen, in meinem Horoskop stünde wohl, dass ich mich vor Wasser in Acht nehmen soll ...
Haha … das ist alles wegen des Wasserchaos passiert, deshalb finde ich es selbst auch irgendwie lustig.
Die geografischen Gegebenheiten waren also wohl das Hauptproblem...
Als vor Ort von 300.000 Won die Rede war, hätte ich fast aufgeschrien. Lightsail ist überhaupt nicht light :(
Sie sind wohl die Person, die mich gefragt hat, ob ich nicht wieder zu einem Home-Server zurückkehren wolle. Schön, Sie kennenzulernen…!
Nicht die Person! Ich habe am Anfang um einen Handschlag gebeten, haha