Intel kündigt Arc B-Series „Battlemage“-Dedizierte-Grafikkarten mit Linux-Unterstützung an
(phoronix.com)Ankündigung der Intel Arc B-Series-"Battlemage"-Grafikkarten
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Ankündigung neuer Grafikkarten: Intel hat die Battlemage-Grafikkarten als Nachfolger der vor zwei Jahren erschienenen DG2/Alchemist-Serie vorgestellt. Diese neuen Grafikkarten der Arc B-Series sollen ab nächster Woche zunächst auf den Markt kommen und werden unter Linux vollständig von Open-Source-Grafiktreibern unterstützt.
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Technische Verbesserungen: Battlemage basiert auf Xe2-Grafik und ähnelt damit der kürzlich eingeführten integrierten Grafik von Lunar Lake. Die BMG-G21-GPU bietet unter anderem 20 Xe-Kerne, 160 XMX-Engines, 20 Ray-Tracing-Einheiten und ein 192-Bit-GDDR6-Videospeicherinterface. Bei der Leistung werden bis zu 70 % Verbesserung pro Xe-Kern und bis zu 50 % bessere Performance pro Watt beworben.
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Produktpalette: Vorgestellt wurden die Grafikkarten Arc Graphics B580 und B570. Die Arc B580 bietet 20 Xe-Kerne, einen Grafik-Takt von 2670 MHz, 12 GB GDDR6-Videospeicher und eine Board-Leistungsaufnahme von 190 Watt. Die Arc B570 verfügt über 18 Xe-Kerne, einen Grafik-Takt von 2500 MHz, 10 GB GDDR6-Videospeicher und eine Board-Leistungsaufnahme von 150 Watt. Die Serie richtet sich vor allem an das Midrange-Segment für 1440p-Gaming.
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Leistungsvergleich: Intel bewirbt die Arc B580 als 24 % schneller als die Intel Arc A750 und 10 % schneller als die NVIDIA GeForce RTX 4060. Die Arc B580 soll ab 249 USD, die Arc B570 ab 219 USD erhältlich sein.
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Linux-Unterstützung: Intel arbeitet bereits seit mehreren Monaten an einer Open-Source- und Upstream-orientierten Linux-Unterstützung, einschließlich des Xe-Kernel-Treibers, der Mesa-Iris-OpenGL- und ANV-Vulkan-Treiber sowie des Intel Compute Runtime-Stacks (OpenCL und Level Zero). Mit dem stabilen Linux-Kernel 6.12 und den neuesten Mesa-Grafiktreibern ist Upstream-Unterstützung zu erwarten.
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Weitere Informationen: Details zur Leistung und zur neuen Linux-Unterstützung wurden noch nicht veröffentlicht; dafür muss auf weitere Berichte von Phoronix gewartet werden. Es deutet sich an, dass die Linux-Unterstützung im Vergleich zu Windows nicht schlechter ausfällt.
1 Kommentare
Hacker News-Kommentare
Vorschlag, eine Standard-GPU mit 128 GB RAM herauszubringen, die ein Konkurrent für NVidia sein könnte. Allerdings die Meinung, dass die Finanzverantwortlichen des Unternehmens mit so einer Idee nicht kommen würden.
Man müsse die ersten Benchmarks abwarten, aber bisher sehe die Leistung ordentlich aus. Leistung auf dem Niveau einer 4060 in der Preisklasse von 200 bis 250 Dollar sei nicht schlecht. Es sei interessant, wie sich B750 oder B770 schlagen. Dass wieder günstige Grafikkarten erscheinen, sei positiv. Es wirke so, als würde Intel bei jeder Karte Verlust machen, um in den Markt einzusteigen.
Die Meinung, dass eine auf 2K-Gaming ausgelegte Grafikkarte großartig sei. 2K biete zwischen 4K und 1080p die beste Balance bei der Bildqualität.
Für ML-Aufgaben seien 12 GB Speicher zu wenig. Es werde die Notwendigkeit einer 24-GB-Karte zu einem vernünftigen Preis betont. Man solle auf die Welt der ML-Entwickler abzielen.
Geringe Erwartungen an Intels dedizierte GPUs. Für ML-Aufgaben seien sie zu klein, und der Markt für den Kauf einer Karte nur für AV1-Encoding sei nicht groß.
Ein Fall, in dem eine a360-Karte in einen alten Rechner eingebaut und in einen Plex-Server verwandelt wurde. Mehrere unabhängige Streams konnten problemlos verarbeitet werden, und das Preis-Leistungs-Verhältnis sei hervorragend gewesen.
Die Meinung, dass ein GPU mit mehr als 24 GB Speicher großen Nutzen bringen würde, wenn er für py-stuff nutzbar wäre. Selbst wenn die Leistung nicht an NVIDIA-Optionen heranreiche, würde es schon genügen, Modelle überhaupt ausführen zu können.
Positiv hervorgehoben wird, dass Battlemage unter Linux Unterstützung durch Open-Source-Grafiktreiber erhält. Wenn es unter OpenBSD nutzbar wäre, würde man es gern einsetzen.
Die Meinung, dass Linux-Unterstützung das wichtigste Merkmal sei. Auch ohne Gaming wolle man eine GPU für Berechnungen nutzen. Fehlerhafte proprietäre Treiber verursachten Unannehmlichkeiten.
Neugier auf die Transistoranzahl und Chipgröße des B580. Der B580 habe 2,17 Milliarden Transistoren und eine Die-Fläche von 406 mm². Im Vergleich zum 4060 mit 1,89 Milliarden Transistoren und 146 mm² sei es ein großer Die.