2 Punkte von GN⁺ 2024-11-30 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Verletzung der Nutzererwartungen

    • Nutzer sind an das gewohnte Scrollverhalten gewöhnt. Momentum-Scrolling-Plugins stören dieses Standardverhalten und erzeugen ein unnatürliches Animationserlebnis. Das wirkt künstlich und unangenehm.
  • Verursacht Übelkeit

    • Momentum-Scrolling-Plugins führen unnötige Animationen ein und können Übelkeit auslösen. Viele Websites bieten keine Option, dies zu deaktivieren.
  • Schlechtere Barrierefreiheit

    • Momentum-Scrolling-Plugins stören Screenreader und die Tastaturnavigation, wodurch die Nutzung der Website für Menschen mit Behinderungen erschwert wird.
  • Uneinheitliche Performance zwischen Geräten

    • Momentum-Scrolling-Plugins ignorieren die Leistungsunterschiede zwischen moderner und älterer Hardware. Dadurch werden Seiten auf leistungsschwachen Geräten langsam oder fehlerhaft dargestellt.
  • Schlechtere Usability für fortgeschrittene Nutzer

    • Fortgeschrittene Nutzer wollen schnelles Scrollen und präzise Steuerung. Momentum-Scrolling stört diesen Workflow.
  • Längere Ladezeiten

    • Momentum-Scrolling-Plugins fügen unnötige JavaScript-Bibliotheken hinzu und erhöhen dadurch die Ladezeit der Seite.
  • Beschädigt Browser-Standardfunktionen

    • Momentum-Scrolling-Plugins kollidieren mit den nativen Scrollfunktionen des Browsers und ignorieren Nutzereinstellungen.
  • Unklare Scrollposition

    • Momentum-Scrolling-Animationen erschweren es Nutzern, ihre aktuelle Position auf der Seite zu erkennen.
  • Höherer Wartungsaufwand

    • Momentum-Scrolling-Plugins erfordern regelmäßige Updates, was für Entwicklungsteams zusätzlichen Aufwand bedeutet.
  • Ignoriert die Kontrolle der Nutzer

    • Momentum-Scrolling ignoriert die grundlegenden Scroll-Präferenzen der Nutzer und zwingt ihnen ein Verhalten auf.
  • Fazit

    • Momentum-Scrolling-Plugins fügen unnötige Komplexität hinzu, verschlechtern die Usability und frustrieren Nutzer. Es ist besser, einfaches, vorhersehbares und schnelles Scrollen beizubehalten.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-11-30
Hacker-News-Kommentare
  • Es gibt die Ansicht, dass man die URL, die Browser-Navigation und den Zurück-Button nicht antasten sollte. Manche behaupten auch, dass SPAs das Web kaputtgemacht haben.
    • Es gibt Kritik am jüngsten Trend, Scrollbars auf 1 px zu verkleinern.
    • Die Haltung „Wir wissen es besser“ gegenüber den Nutzern kann als arrogant wahrgenommen werden. Es gibt die Meinung, dass die Autonomie der Nutzer respektiert werden sollte.
    • Es gibt Kritik daran, dass aktuelle UX-Design-Trends Ästhetik übermäßig stark gewichten.
    • Es gibt Stimmen, die den Minimalismus von HTML hoch schätzen. Dabei werden Erfahrungen geteilt, die bis zur Nutzung des Internets in der Gopher-Ära zurückreichen.
    • Es gibt die Meinung, dass das Betrachten des Seitenquelltexts an das Gefühl erinnert, aus der Zeit, als Designer zum ersten Mal Helvetica wählen konnten.
    • Es gibt Unmut darüber, dass Streaming-Media-Plattformen die Scrollrichtung ändern.
    • Es gibt Beschwerden darüber, dass Ctrl+F oder Ctrl+K abgefangen werden.
    • Manche mögen Overscroll-Events nicht und meinen, sie würden diese in IoT-Steuerungssystemen deaktivieren.
    • Es gibt die Meinung, dass eine stabile Paginierung dem Scrollen vorzuziehen ist.
    • Es gibt Kritik an Landingpages, bei denen Scrollen den Hintergrund verändert oder die Seite aufteilt.
    • Designs, bei denen Scrollen Animationen vorantreibt oder die Seite horizontal bewegt, empfinden Nutzer als unangenehm.
    • Es gibt Beschwerden darüber, dass ein Link „Zur normalen Version zurückkehren“ nur anklickbar ist, wenn man per Smooth Scrolling ganz nach oben zur Seite gelangt.