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Konzept
- „Feels Like Paper!“ ist eine Prototypenreihe, die physisches Papier mithilfe von AI erweitert.
- Ziel ist es, physischem Papier und Tinte Eigenschaften der digitalen Welt zu verleihen und dabei ihre physischen Eigenschaften zu bewahren.
- Die drei Prototypen sollen Papier die Dynamik, Agency und Beständigkeit des Computings geben und zugleich die Flexibilität, Dauerhaftigkeit und Haptik erhalten, die Papier bietet.
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Inspiration
- Inspiriert vom Manifest „GODS“ von Keichii Matsuda.
- Es schlägt vor, mithilfe von Augmented Reality verschiedene Agenten oder „Götter“ in der Welt zu platzieren, um eine menschlichere AI-Oberfläche bereitzustellen.
- Mit einem polytheistischen Ansatz, inspiriert vom japanischen Shintō, eröffnet es die Möglichkeit, mit AI über viele kleine Helfer statt über eine einzige Quelle der Wahrheit zu interagieren.
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Design
- Das Projekt ähnelt Apples „Math Notes“, Bret Victors „Dynamicland“ und Ink & Switchs „Inkbase: Programmable Ink“.
- Die Erweiterung bei gleichzeitiger Bewahrung der statischen Eigenschaften von physischem Papier betont stärker die Rolle von AI als unterstützende Instanz.
- Implizite Interaktionen werden priorisiert, um die Erfahrung einfach und direkt zu halten.
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Prototyp „Maths & Questions“
- Er untersucht kontextbezogene Interaktionen über Papier und fügt die Ausgaben von AI auf sinnvolle und ruhige Weise in die Wahrnehmung der Nutzer ein.
- Wenn Nutzer ein Fragezeichen oder Gleichheitszeichen schreiben, wird die Position erkannt und ein Bild an ein LLM gesendet, um eine Antwort zu erhalten.
- Die Antwort wird in der Handschrift der Nutzer auf dem Papier erweitert dargestellt.
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Prototyp „Mark & Comment“
- Er untersucht verkörperte Interaktionen mit einem digitalen Zwilling durch ML und Papier.
- Wenn Nutzer Text markieren, wird die Markierung in der digitalen Version gespeichert.
- Sprachkommentare zu den markierten Stellen werden automatisch gespeichert.
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Prototyp „Draw & Dream“
- Er untersucht Co-Creation mit AI mittels Bilddiffusion.
- Von Nutzern gezeichnete Werke werden in StreamDiffusion eingespeist, um einen stilistischen „Lens“-Effekt anzuwenden.
- Der resultierende Video-Feed wird an eine Unity-Anwendung gestreamt.
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Ergebnisse und Erkenntnisse
- Die Prototypen zeigen, wie AI in die physische Welt gebracht werden kann.
- Sie untersuchen die Möglichkeit, über physische Objekte direkt mit Computing zu interagieren.
- Sie rahmen die menschliche Beziehung zu AI auf drei unterschiedliche Arten neu ein.
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