1 Punkte von GN⁺ 2024-11-29 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Konzept

    • „Feels Like Paper!“ ist eine Prototypenreihe, die physisches Papier mithilfe von AI erweitert.
    • Ziel ist es, physischem Papier und Tinte Eigenschaften der digitalen Welt zu verleihen und dabei ihre physischen Eigenschaften zu bewahren.
    • Die drei Prototypen sollen Papier die Dynamik, Agency und Beständigkeit des Computings geben und zugleich die Flexibilität, Dauerhaftigkeit und Haptik erhalten, die Papier bietet.
  • Inspiration

    • Inspiriert vom Manifest „GODS“ von Keichii Matsuda.
    • Es schlägt vor, mithilfe von Augmented Reality verschiedene Agenten oder „Götter“ in der Welt zu platzieren, um eine menschlichere AI-Oberfläche bereitzustellen.
    • Mit einem polytheistischen Ansatz, inspiriert vom japanischen Shintō, eröffnet es die Möglichkeit, mit AI über viele kleine Helfer statt über eine einzige Quelle der Wahrheit zu interagieren.
  • Design

    • Das Projekt ähnelt Apples „Math Notes“, Bret Victors „Dynamicland“ und Ink & Switchs „Inkbase: Programmable Ink“.
    • Die Erweiterung bei gleichzeitiger Bewahrung der statischen Eigenschaften von physischem Papier betont stärker die Rolle von AI als unterstützende Instanz.
    • Implizite Interaktionen werden priorisiert, um die Erfahrung einfach und direkt zu halten.
  • Prototyp „Maths & Questions“

    • Er untersucht kontextbezogene Interaktionen über Papier und fügt die Ausgaben von AI auf sinnvolle und ruhige Weise in die Wahrnehmung der Nutzer ein.
    • Wenn Nutzer ein Fragezeichen oder Gleichheitszeichen schreiben, wird die Position erkannt und ein Bild an ein LLM gesendet, um eine Antwort zu erhalten.
    • Die Antwort wird in der Handschrift der Nutzer auf dem Papier erweitert dargestellt.
  • Prototyp „Mark & Comment“

    • Er untersucht verkörperte Interaktionen mit einem digitalen Zwilling durch ML und Papier.
    • Wenn Nutzer Text markieren, wird die Markierung in der digitalen Version gespeichert.
    • Sprachkommentare zu den markierten Stellen werden automatisch gespeichert.
  • Prototyp „Draw & Dream“

    • Er untersucht Co-Creation mit AI mittels Bilddiffusion.
    • Von Nutzern gezeichnete Werke werden in StreamDiffusion eingespeist, um einen stilistischen „Lens“-Effekt anzuwenden.
    • Der resultierende Video-Feed wird an eine Unity-Anwendung gestreamt.
  • Ergebnisse und Erkenntnisse

    • Die Prototypen zeigen, wie AI in die physische Welt gebracht werden kann.
    • Sie untersuchen die Möglichkeit, über physische Objekte direkt mit Computing zu interagieren.
    • Sie rahmen die menschliche Beziehung zu AI auf drei unterschiedliche Arten neu ein.

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