Meta verunreinigt Open Source.
(byline.network)- Stefano Maffulli, Executive Director der Open Source Initiative (OSI), kritisiert Meta.
- Meta habe mit der Veröffentlichung von Llama den Begriff „Open Source“ verwendet, Nutzer verwirrt und damit Open Source verunreinigt.
- Llama legt nicht alle Informationen zum Modell offen, sondern nur Gewichte (
weight), die Verzerrungen darüber enthalten, wie es auf bestimmte Prompts reagiert. - Nutzer können den Code des Llama-Modells kostenlos herunterladen und feinabstimmen, aber es ist nicht möglich, durch Code-Modifikationen und Änderungen ein neues Modell zu entwickeln.
- Auch die beim Modelltraining verwendeten Lernalgorithmen und Software-Komponenten sind nicht öffentlich.
- Llama legt nicht alle Informationen zum Modell offen, sondern nur Gewichte (
- Google und Microsoft haben sich nach Abstimmung mit der OSI darauf geeinigt, den Begriff Open Source künftig nicht mehr für Modelle zu verwenden, die nicht vollständig offengelegt sind.
- Unternehmen wie Mistral verwendeten zunächst den Begriff Open Source und nennen es inzwischen zunehmend „Open Weights“.
- Im vergangenen Monat veröffentlichte die OSI einen Entwurf der „Open Source AI Definition“, der als zu kompromissorientiert kritisiert wird.
- Er biete Entwicklern proprietärer Modelle, die ihre AI-Modelle weniger transparent halten und sie dennoch als Open Source bezeichnen wollen, eine Hintertür.
- Kritiker sagen, dies verwässere die Bedeutung von Open Source und werde künftig noch mehr Verwirrung stiften.
Ich habe nur einige Sätze herausgezogen, die mir als Kernaussagen erschienen.
1 Kommentare
Das ist wohl nicht ganz falsch, aber …
Trotzdem würde ich Meta das verzeihen, weil es in diesem Bereich immerhin so etwas wie ein Hoffnungsschimmer ist.