AI-Ingenieure behaupten, neuer Algorithmus senke den Stromverbrauch von KI um 95 %
(tomshardware.com)-
AI-Ingenieure behaupten, den Stromverbrauch von KI mit einem neuen Algorithmus um 95 % gesenkt zu haben
- Ingenieure von BitEnergy AI haben eine Methode entwickelt, die Gleitkomma-Multiplikation durch Integer-Addition ersetzt.
- Diese Methode wird als Linear-Complexity Multiplication (L-Mul) bezeichnet und liefert Ergebnisse, die denen der Gleitkomma-Multiplikation nahekommen, während hohe Genauigkeit und Präzision erhalten bleiben.
- Die Methode könnte den Stromverbrauch von KI-Systemen um bis zu 95 % senken und wird daher als bedeutender Fortschritt bewertet.
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Kompatibilitätsprobleme mit aktueller Hardware
- Aktuelle Hardware auf dem Markt, etwa Nvidias Blackwell-GPU, ist nicht darauf ausgelegt, diesen Algorithmus zu verarbeiten.
- Wenn Hersteller von KI-Chips ASICs entwickeln, die diesen Algorithmus nutzen können, ist es wahrscheinlich, dass große Tech-Unternehmen die Technologie übernehmen.
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Das Problem des Stromverbrauchs von KI
- Die größte Einschränkung bei der Entwicklung von KI ist die Stromversorgung, und GPUs in Rechenzentren verbrauchen viel Energie.
- Google hat wegen des Energiebedarfs von KI seine Klimaziele nach hinten verschoben, während die Treibhausgasemissionen gestiegen sind.
- Wenn KI-Verarbeitung energieeffizienter wird, könnten fortschrittliche KI-Technologien erreicht werden, ohne die Umwelt zu opfern.
GN⁺-Zusammenfassung
- Dieser Artikel behandelt einen neuen Algorithmus, der die Energieeffizienz von KI erheblich verbessern könnte. Das kann eine wichtige Rolle dabei spielen, die Nachhaltigkeit von KI-Technologien zu erhöhen.
- Der L-Mul-Algorithmus ersetzt Gleitkomma-Multiplikation, senkt dadurch den Stromverbrauch und bewahrt zugleich hohe Genauigkeit und Präzision.
- Zwar gibt es derzeit Kompatibilitätsprobleme mit bestehender Hardware, doch diese könnten durch die Entwicklung von ASICs gelöst werden.
- Diese Technologie könnte das Stromverbrauchsproblem von KI entschärfen und sich positiv auf die Umwelt auswirken.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Der L-Mul-Algorithmus kann die Energiekosten erheblich senken, indem er Fließkomma-Multiplikation näherungsweise durch Ganzzahl-Addition ersetzt.
Es wird eine Methode verwendet, die die IEEE754-Fließkommadarstellung nutzt und Multiplikation über Logarithmus-Operationen vereinfacht.
Es wird die Frage aufgeworfen, ob das Jevons-Paradoxon in diesem Fall anwendbar ist.
Obwohl behauptet wird, dass die neue Methode Energie sparen kann, bleibt man skeptisch, da es an tatsächlichen Benchmark-Ergebnissen fehlt.
Lemurian Labs entwickelt eine ähnliche Technik unter Verwendung des logarithmischen Zahlensystems (LNS).
Diese Forschung kann mit überzogenen Behauptungen wie der Entdeckung eines Raumtemperatur-Supraleiters verglichen werden.
Es wurde festgestellt, dass dieses Paper bereits doppelt eingereicht wurde.