9 Punkte von GN⁺ 2024-10-14 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Aufgrund aller jüngsten Entwicklungen rund um WordPress wurde eine Liste alternativer CMS erstellt, die verschiedene Kriterien erfüllen
  • Die heutige CMS-Landschaft ist sehr breit gefächert, und schon die Definition von „Content-Management-System“ erweitert sich zunehmend
  • Manche sehen darin eine paketierte Website-Plattform, andere eine UI für separat gespeicherte Inhalte
  • Das Kriterium dieser Liste ist, ob man es herunterladen, auf einen Server hochladen und damit eine Website betreiben kann
    • Dadurch werden API- und Git-basierte CMS ausgeschlossen, denn für viele ist das „Verketten von Tools“ (Daisy Chain) kein praktikabler Ansatz

Ghost: Die beste Open-Source-Plattform für Blogs und Newsletter

  • Ghost ist eine schöne, moderne Publishing-Plattform mit integrierten E-Mail-Newslettern und kostenpflichtigen Abonnements
  • Wird unter anderem von Platformer, 404Media, Lever News, Tangle und The Browser verwendet
  • Mit Magic Pages lässt sich Ghost CMS schnell einrichten; das Angebot ist günstig und startet ab 4 US-Dollar pro Monat
    • Allerdings umgeht das Ghosts eigene Hosting-Option Ghost Pro, weshalb angesichts früherer Erfahrungen mit anderen Kunden Vorsicht geboten ist

Kirby: Ein CMS, das sich an Projekte anpasst

  • Kirby ist ein dateibasiertes CMS für Entwickler, Designer, Kreative und Kunden
  • Inhalte lassen sich ohne Datenbank über Dateien verwalten, was es für Nutzer geeignet macht, die ungern mit Datenbanken arbeiten

Indiekit: Ein kleiner Server zur Anbindung an das unabhängige Web

  • Indiekit ist dateibasiert, benötigt für die Verwaltung bestehender Inhalte jedoch eine Datenbank.

Craft CMS: Benutzerfreundliche, maßgeschneiderte digitale Erlebnisse schaffen

  • Craft CMS ist eine kommerzielle Option, bietet aber auch eine kostenlose Option für einzelne Kreative
  • Für die Gestaltung der Inhaltsstruktur kann etwas Zeit nötig sein

ClassicPress: Ein stabiles und leichtgewichtiges CMS

  • ClassicPress ist ein Fork von WordPress und behält den klassischen WordPress-Editor als Standardoption bei
  • Es nutzt die WordPress-Plugin-API und ist daher nicht vollständig unabhängig

Statamic: Ein leistungsstarkes CMS auf Basis von Laravel

  • Statamic ist ein Open-Source-CMS auf Basis von Laravel und Git, das den Aufbau leicht verwaltbarer Websites unterstützt.
  • Es bietet einen kostenlosen persönlichen Tarif und ist Craft CMS ähnlich.

Wagtail CMS: Ein Open-Source-CMS auf Basis von Django

  • Wagtail ist ein Open-Source-Django-CMS auf Python-Basis, dessen Installation vergleichsweise einfach ist.
  • Wagtail ist wahrscheinlich das CMS, das WordPress am ähnlichsten ist

Textpattern CMS: Ein Open-Source-Content-Management-System

  • Textpattern ist ein PHP-basiertes Open-Source-CMS mit einer browserbasierten Oberfläche, die in mehr als 50 Sprachen verfügbar ist.

Anchor CMS: Ein einfaches PHP-basiertes CMS

  • Anchor war ein PHP-basiertes CMS mit einfachen Themes und benutzerdefinierten Typen, wird inzwischen aber nicht mehr gepflegt.

Zusammenfassung von GN⁺

  • Es werden verschiedene CMS vorgestellt, darunter Ghost, Kirby, Indiekit, Craft CMS, ClassicPress, Statamic, Wagtail und Textpattern
  • Wer bereits WordPress nutzt, könnte einen Fork wie ClassicPress ausprobieren
  • Wenn das Ziel ein einfacher Blog ist, können leichtgewichtige CMS wie Ghost oder Textpattern ebenfalls eine gute Wahl sein

2 Kommentare

 
GN⁺ 2024-10-14
Hacker-News-Meinungen
  • Mit Jekyll und GitHub Pages lässt sich leicht ein einfacher persönlicher Blog erstellen. Man muss Jekyll nicht lokal installieren, sondern kann Beiträge direkt auf GitHub schreiben und pushen. GitHub hat eine integrierte Version von VSCode, was praktisch ist.

    • Jekyll braucht lokal lange zum Kompilieren, wird aber so genutzt, dass es den Schreibfluss nicht stört.
    • Als WordPress-Ersatz ist es schwer, etwas zu finden, mit dem man leicht anfangen kann. WordPress bietet seit 20 Jahren viele Funktionen.
    • GitHub Pages lief in den letzten drei Jahren stabil ohne Ausfallzeiten.
  • WordPress ist so beliebt, weil man damit auch ohne technisches Wissen leicht Websites erstellen kann. Die meisten Hoster installieren WordPress standardmäßig, sodass man keine Software auf dem Server installieren muss.

    • Website-Builder wie Wix, Squarespace und Shopify können Alternativen sein. Auch die gehostete Version von Ghost ist in Ordnung.
  • Dotclear ist eine echte Alternative zu WordPress und eine webbasierte Blog-Engine.

    • Bei WordPress waren Einrichtung und Theme-Anpassung kompliziert, während Dotclear einfach und schnell eingerichtet werden konnte.
    • Dotclear wurde 2002 veröffentlicht und ist damit älter als WordPress.
  • Als Alternative zu WordPress wird ein CMS benötigt, das selbst gehostet werden kann und einen Open-Source-Core hat.

    • Benötigt werden Funktionen ähnlich wie ACF, ein Visual Composer ähnlich wie Gutenberg und eine REST API.
    • Ghost hat kein ACF, und Astro ist zu stark angepasst.
  • Mit Processwire war ich vor einigen Jahren bei der Nutzung sehr zufrieden. Craft bietet starke E-Commerce-Funktionen, war in Tests aber etwas langsam.

  • Wagtail CMS basiert auf Python/Django und bietet eine hervorragende Entwickler- und Nutzererfahrung.

    • Es bietet einen blockbasierten Content-Editor ähnlich wie Gutenberg sowie Unterstützung für Barrierefreiheit.
  • Bear ist eine einfache Blogging-Plattform und leicht zu benutzen. Der Support ist freundlich und reagiert schnell.

  • Drupal ist ein CMS, das im Browser läuft, und bietet responsive Themes, Mehrsprachigkeit und ein Security-Team.

    • Mit einer neuen AI-Initiative kann man Sites per Chat konfigurieren.
    • Mit nativen Commerce- und CRM-Modulen bietet es ein integriertes Framework.
    • Es gibt auch eine No-Code-Suite namens Drupal ECA.
  • Astro wird per Deployment auf Deno Deploy genutzt und ist sehr unterhaltsam und einfach.

    • Durch das Kopieren von Svelte- und Deno-Dateien funktioniert es leicht.
    • Inhalte werden aus Notion und Airtable importiert und in Deno KV gecacht.
  • Große Alternativen zu WordPress sind Joomla, Typo3 und Drupal.