Web Components sind okay
- In der Webentwicklungs-Community wird oft über Web Components gestritten
- Ryan Carniato schrieb den Artikel "Web Components Are Not the Future", und Cory LaViska antwortete mit "Web Components Are Not the Future — They’re the Present"
- Der Autor versucht, diese Debatte friedlich zu klären
Performance
- Web Components basieren auf Custom Elements, sodass alle Schnittstellen über das DOM verarbeitet werden
- Die Minimierung von DOM-Knoten ist der Schlüssel zur Performance-Optimierung
- Performance ist jedoch nicht alles; auch andere Faktoren wie Wartbarkeit, Sicherheit, Usability und Barrierefreiheit müssen berücksichtigt werden
- Zum Beispiel kann sich die Performance verbessern, wenn
aria-*-Attribute nicht gerendert werden, aber für die Barrierefreiheit sind sie unbedingt erforderlich
- Performance-Optimierung ist wichtig, doch in der Praxis haben einfachere Probleme wie Layout-Thrashing, Network Waterfalls und unnötige Re-Renders oft größeren Einfluss auf die Performance
Die Kosten von Standards
- Die Unterstützung von Standards erfordert zusätzlichen Code und zusätzliche Ausführung
- Die Unterstützung von Web Components ist jedoch keine große Belastung
- Es ist selbstverständlich, neue Funktionen der Web-Plattform zu berücksichtigen; das gilt auch für Symbols, Proxys und Promises
- Ein Teil der Webentwicklungs-Community möchte Web Components vielleicht nicht unterstützen, und das ist in Ordnung
- Das Web ist ein großes Zelt, das unterschiedliche Ansätze zulässt
Fazit
- Web Components sind an sich kein Problem, aber das Versprechen, dass sie alles ersetzen können, ist riskant
- Web Components haben Schwächen bei Server-Side Rendering, Barrierefreiheit und Interoperabilität
- Andere Frameworks wie React, Solid und Svelte haben weiterhin Bereiche, in denen sie glänzen
- Das Web wird für viele unterschiedliche Zwecke genutzt, und das bietet Gelegenheiten, Kreativität auszudrücken
- Vielleicht passen Web Components nicht zu dir, und das ist in Ordnung
# Zusammenfassung von GN⁺
- Dieser Artikel zeigt verschiedene Perspektiven auf Web Components und betont das Gleichgewicht zwischen Performance und anderen Faktoren
- Web Components können nicht alles ersetzen, sind aber für bestimmte Einsatzzwecke geeignet
- Die Webentwicklungs-Community lässt unterschiedliche Ansätze zu, und das fördert Kreativität
- Wenn Web Components nicht passen, kann man andere Frameworks verwenden
- Die vielfältigen Möglichkeiten des Webs eröffnen neue Chancen für kreativen Ausdruck
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Beim Artikel „Web Components Are Not the Future“ fehlte aus meiner Sicht eine überzeugende Argumentation
Die Meinungen gehen auseinander, weil Menschen unterschiedliche Optimierungen verfolgen
Svelte unterstützt die Erstellung von Web Components über die Custom-Elements-API
Ich denke nicht, dass Web Components das Leben von Full-Stack-Entwicklern verbessern
Web Components und Shadow DOM können die Funktionsweise von Browser-Erweiterungen behindern
Interoperabilität bringt Leistungskosten mit sich
Ich denke, dass Web Components die aktuellen Frontend-Probleme lösen können
Ich habe eine JS-Codebasis mit 250.000 Zeilen übernommen und refaktoriere sie in Web Components
Web Components können auch ohne JS funktionieren
Frameworks und Web Components sind Werkzeuge, die unterschiedliche Probleme lösen