4 Punkte von GN⁺ 2024-06-30 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Für Zusammenarbeit in Echtzeit konzipiert, sodass mehrere Nutzer gleichzeitig auf derselben Seite arbeiten können
  • Eine Open-Source-Alternative (AGPL-Lizenz) zu Tools wie Notion und Confluence
  • Beim Verwalten von Wikis, Wissensdatenbanken oder umfangreicher Projektdokumentation bietet Docmost Werkzeuge, um Wissen einfach zu erstellen, gemeinsam zu bearbeiten und zu teilen

Hauptfunktionen

  • Echtzeit-Kollaborationseditor: Zusammenarbeit auf Seiten in Echtzeit möglich
  • Spaces: Seiten nach Team, Projekt oder Abteilung organisieren, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Jeder Space hat eigene Berechtigungen
  • Berechtigungsverwaltung: Zugriff auf Inhalte mit leicht verständlichen Berechtigungen steuern
  • Gruppen: Über Gruppen lassen sich Nutzern gebündelte Berechtigungen zuweisen
  • Kommentare: Kommentare auf Seiten hinzufügen für bessere Kommunikation und Feedback
  • Seitenverlauf: Änderungen mit einer umfassenden Versionshistorie nachverfolgen
  • Verschachtelte Navigation: Seiten über die Sidebar verschachteln und neu anordnen
  • Suche: Mit einer leistungsstarken Suchfunktion benötigte Informationen schnell finden
  • Dateianhänge: Dateien an Seiten anhängen für einfaches Referenzieren und Teilen

Authentifizierung

  • Derzeit unterstützt Docmost nur lokale Authentifizierung per E-Mail und Passwort
  • Weitere Authentifizierungsstrategien sollen in naher Zukunft folgen

Meinung von GN⁺

  • Docmost ist ein Open-Source-basiertes Kollaborations-Wiki- und Dokumentations-Tool und kann als Alternative zu kommerziellen Produkten wie Notion oder Confluence in Betracht gezogen werden
  • Besonders die Echtzeit-Zusammenarbeit dürfte nützlich sein, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig Dokumente bearbeiten
  • Obwohl Open Source, bringt es bereits die meisten wichtigen Funktionen mit, die Unternehmen benötigen, darunter Spaces, Berechtigungsverwaltung, Kommentare und Versionsverwaltung
  • Allerdings scheint funktional noch Verbesserungsbedarf zu bestehen, da es noch keine Cloud-Version gibt und nur E-Mail-/Passwort-Authentifizierung unterstützt wird
  • Ähnliche Open-Source-Produkte sind Wiki.js, BookStack und XWiki; ein Vergleich mit diesen lohnt sich ebenfalls

3 Kommentare

 
nutella 2025-01-10

Bei uns im Unternehmen sind sowohl Notion als auch Obsidian gesperrt … ich will das mal ausprobieren, und es scheint eine gute Alternative zu sein.

 
moderato 2024-10-10

Ich habe es ausprobiert, und es ist ein gut gemachtes Tool, das Notion ähnelt.
Da es Notion jedoch zu ähnlich ist, gibt es an Stellen, an denen es sich von Notion unterscheidet, auch Unannehmlichkeiten.
Ich hoffe, dass es sich gut weiterentwickelt.

 
GN⁺ 2024-06-30
Hacker-News-Kommentare
  • Es wird auf die Barrierefreiheitsprobleme von Notion und Confluence hingewiesen und gefragt, ob dies bei Docmost berücksichtigt wurde.

    • Die ADA in den USA und der EAA in der EU werden erwähnt, um die Bedeutung von Barrierefreiheit zu unterstreichen.
    • Als Accessibility-Auditor wird Bereitschaft signalisiert, dabei zu helfen.
  • Es werden Funktionen aufgelistet, die für einen Umstieg in einem Unternehmen nötig wären, das derzeit Confluence nutzt.

    • Export als PDF
    • Integrierter Diagramm-Editor wie Gliffy
    • Versionsverlauf und Diff-Funktion
    • Outline komme dem am nächsten, man wolle die weitere Entwicklung aber beobachten.
  • Ein Unternehmen, das gerade neue Dokumentationstools evaluiert, lobt das Design von Docmost.

    • Es wird ein reguliertes Umfeld beschrieben, in dem Schreiben und Review von Dokumenten getrennt sind.
    • Unter Verweis auf Funktionen von GitBook wird vorgeschlagen, dass ein Feature für „Merge Requests“ ein Unterscheidungsmerkmal sein könnte.
  • Zum Produktlaunch wird gratuliert und für das starke Copyleft gedankt.

    • Auf Basis von Erfahrungen mit dem Betrieb von Postgres-Datenbanken im großen Maßstab wird empfohlen, statt eines RDBMS eher Objektspeicher oder eine LSM-tree-Lösung zu verwenden.
    • Probleme mit TOAST, WAL-Amplifikation und der Pflege von GIN-Indizes in Postgres werden ausführlich erläutert.
    • Die Bedeutung von optimierten DB-Einstellungen und einer optimierten Spaltenreihenfolge wird hervorgehoben.
    • Der Einsatz von UUIDv7 und Fremdschlüsseln wird gelobt.
  • Es wird erwähnt, dass man einen Produkteinsatz erwägt und dafür Funktionen für Staging- und Freigabeprozesse benötigt.

  • Es wird gefragt, ob eine SaaS-Version geplant ist.

    • Outline wird als Open-Source-Tool für Dokumentation/Wiki und Zusammenarbeit erwähnt.
  • Es wird gefragt, ob Diagramme unterstützt werden.

    • PlantUML werde häufig verwendet, und es wird erklärt, dass Tools wie Znai dies unterstützen.
  • Auf Probleme der meisten Dokumentationssoftware wird hingewiesen.

    • Alles sei eingeschlossen, sodass Export oder Backup nicht einfach möglich seien.
    • Preismodelle seien zu stark fragmentiert und dadurch ermüdend.
    • Es besteht Interesse daran, mehr über die Nutzung von pg und redis zu erfahren.
  • Es wird gefragt, ob synchronisierte Blöcke implementiert sind.

  • Es wird gefragt, welche Funktionen git, markdown und ein guter Texteditor nicht bereits abdecken können.

    • Die Vorteile der Portabilität bestehender offener Tools werden erwähnt.
    • Es wird eingeräumt, dass für nichttechnische Nutzer ein Client nötig ist, der git und markdown abstrahiert.
    • Es wird angemerkt, dass es wohl ausreichen könnte, Obsidian um git-Funktionen zu erweitern.