- Microsoft hat kürzlich angekündigt, die Nutzung von React einzustellen, um die Leistung des Edge-Browsers zu verbessern
- Der Edge-Browser basiert auf Chromium, dem Open-Source-Projekt von Google
- Zur Differenzierung der Edge-UI entwickelte Microsoft eigene Komponenten mit React
- Dabei wurden kleine Komponenten wie Menüs und Dropdowns mit React erstellt und kombiniert
Probleme
- Modularitätsprobleme
- Mehrere Teams teilten sich gemeinsame Bundles und Dateien, wodurch unnötige Abhängigkeiten entstanden
- Eine Verlangsamung in einem UI-Bereich wirkte sich auch auf andere Bereiche aus
- Client-seitiges Rendering
- Geschwindigkeitsverluste durch clientseitiges Rendering mit JavaScript
- Zunahme der Bundle-Größe
- Mehrere Komponenten teilten sich unnötig große gemeinsame Bundles
Lösung
- Entwicklung einer neuen Markup-First-Architektur namens WebUI 2.0
- Ein Ansatz zur Minimierung von JavaScript-Code und Bundle-Größe
- Künftig soll diese neue Architektur statt React eingesetzt werden
Fazit
- Die Ursache liegt eher nicht bei React selbst, sondern in Microsofts fehlerhafter Implementierung
- React ist nicht langsam, aber bei der Erstellung vieler Instanzen ist keine hohe Geschwindigkeit zu erwarten
- Trotzdem hat sich Microsoft entschieden, statt React eine eigene Lösung zu entwickeln
4 Kommentare
React ist in den meisten Fällen nicht langsam, haha
Steht im Original auch, dass React selbst nicht langsam ist?
Ja
Eine merkwürdige Situation, in der andere MS-Programme zu PWAs werden..