lsix: Ein Tool, das Bild-Thumbnails im Terminal anzeigt
Verwendung
- Verwendbar mit dem Befehl
lsix [Dateien ...].
- Standardmäßig werden die Bilder im aktuellen Arbeitsverzeichnis angezeigt.
- Es können Dateinamen angegeben oder Wildcards verwendet werden (z. B.
lsix *jpg*png).
Beispiele
Grundlegende Verwendung
- Mit dem Befehl
lsix werden die Bilder im aktuellen Verzeichnis angezeigt.
- Um ein bestimmtes Dateiformat erzwungen anzuzeigen, kann ein Dateiname angegeben oder eine Wildcard verwendet werden (z. B.
lsix *.pdf).
GIF-Erweiterung
- Wenn eine GIF-Datei angegeben wird, werden alle Frames entfaltet und als Montage angezeigt (z. B.
lsix nyancat.gif).
Erkennung der Terminal-Hintergrundfarbe
- PNG- und SVG-Dateien zeigen den Alpha-Kanal passend zur Hintergrundfarbe des Terminals korrekt an.
- Die Vordergrund- und Hintergrundfarbe des Terminals werden erkannt und entsprechend angepasst.
Funktionen
- Erkennt, ob das Terminal SIXEL-Grafiken anzeigen kann.
- Funktioniert auch auf Remote-Servern über SSH gut.
- Funktioniert auch mit nicht-Bitmap-Grafiken gut (z. B. .svg, .eps, .pdf, .xcf).
- Erkennt automatisch die Anzahl der Farbreigister des Terminals und verbessert die Bildqualität.
- Erkennt automatisch die Vordergrund- und Hintergrundfarbe des Terminals.
- Bei vielen Bildern erfolgt die Anzeige zeilenweise, sodass nicht auf die gesamte Montage gewartet werden muss.
- Lange Dateinamen werden passend umbrochen angezeigt.
- Kachelbreite der Montage, Schriftfamilie, Punktgröße usw. lassen sich leicht ändern.
Installation
- Die Datei
lsix in einen Pfad legen und ausführen (z. B. /usr/local/bin).
- ImageMagick wird benötigt. Kann leicht über den Paketmanager installiert werden (z. B.
apt-get install imagemagick).
- MacOS-Nutzer können es mit dem Befehl
brew install lsix installieren.
Terminal-Unterstützung
- Terminals mit Unterstützung für SIXEL-Grafiken: XTerm, MLterm, foot, Wezterm, Contour, iTerm2, Konsole, yakuake, WSLtty, MinTTY, Yaft, VTE, sixel-tmux, ttyd.
- Terminals ohne Unterstützung für SIXEL-Grafiken: MacOS Terminal, kitty, alle standardmäßigen libvte-basierten Terminals (gnome-terminal, terminator, lxterm), Alacritty.
Konfiguration
lsix ist sehr einfach aufgebaut und hat keine separate Konfigurationsdatei oder Kommandozeilen-Flags.
- Durch direktes Bearbeiten des Skripts lässt es sich leicht anpassen.
Bugs
- Im Reverse-Video-Modus von XTerm wird die Hintergrundfarbe nicht korrekt angezeigt.
- Die Bildschirmbreite von XTerm ist auf 1000px begrenzt.
- Wenn ein Dateiname mit "@" beginnt, verursacht ImageMagick einen Fehler.
- Wird eine leere Zeichenkette als Dateiname angegeben, hängt sich ImageMagick auf.
- Lange Dateinamen werden ineffizient umgebrochen.
- Auf der Kommandozeile angegebene Verzeichnisse werden nicht rekursiv verarbeitet.
- Beim Angeben von Videodateien können Probleme auftreten.
Zukünftige Probleme
- Der SIXEL-Standard bietet keine Möglichkeit, die Größe des Grafikbildschirms abzufragen.
- Es gibt keine Möglichkeit, die Anzahl der Farbregister abzufragen.
- Einige Terminal-Emulatoren sind nicht mit lsix kompatibel.
Meinung von GN⁺
- Bilder im Terminal anzeigen: lsix ist ein nützliches Tool, mit dem sich Bilder im Terminal einfach betrachten lassen. Besonders hilfreich ist es beim Prüfen von Bildern auf Remote-Servern.
- Kompatibilitätsprobleme: Da nicht alle Terminals SIXEL-Grafiken unterstützen, sollte die Kompatibilität vor der Nutzung geprüft werden.
- Einfache Installation: Die Installation ist sehr einfach, und die benötigte Software ist ebenfalls leicht verfügbar.
- Anpassbar: Das Skript ist einfach gehalten, sodass Nutzer es leicht ändern und erweitern können.
- Alternative Tools: Andere Tools mit ähnlicher Funktion sind z. B.
img2sixel.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
--enable-sixelbauen und Tools wie lsix verwenden. Um zu prüfen, ob dein bevorzugtes Terminal oder dein Multiplexer sixel unterstützt, kann man die Website „Are We Sixel Yet“ konsultieren.README.md.d. Ich halte das für eine gute Idee. Wahrscheinlich könnte man sogar das.mdweglassen.\e[cwird die sixel-Unterstützung automatisch erkannt.\e[cist die Funktion „Geräteeigenschaften senden“.