- Ein Plugin für die umstrittenen AI-Funktionen wurde hinzugefügt
- Falls künftig erneut eine Funktion benötigt wird, die interne Daten nach außen sendet, kann ein ähnliches Plugin verwendet werden
- So funktioniert das Plugin
- Es ist eine kleine App, die Web-Anfragen ausführt, Request-JSON über
stdin entgegennimmt und das Ergebnis als JSON über stdout ausgibt
- Da das Ziel des Plugins darin besteht, eine Firewall zwischen iTerm2 und dem Netzwerk aufzubauen, enthält es nichts AI-Spezifisches
- Zur Laufzeit wird das Zertifikat zur Codesignatur des Plugins vor jeder Nutzung überprüft
- Da es in die Einstellungen integriert ist, enthält es viele UI-bezogene Elemente
- In den neuesten Builds erscheint beim Versuch, AI-Funktionen zu verwenden, eine Aufforderung zur Installation des Plugins; nach der Installation können die AI-Funktionen genutzt werden
5 Kommentare
Das Thema mit iTerm2 und dem AI-Hype beschreibt diesen Punkt sehr gut.
Allerdings wirkt die Formulierung, die den Commit erklärt, etwas aggressiv. Es scheint, als sei der Entwickler über diese Situation ziemlich verärgert.
https://gitlab.com/gnachman/iterm2/-/issues/11470#note_1917647951
Ist es das? Daran, dass es in den Kommentaren keine besondere Reaktion gibt, würde ich eher vermuten, dass es weniger um den Übersetzungston geht, sondern dass die Formulierung technisch nicht ganz passend ist.
Wenn das die beabsichtigte Aussage war, halte ich eine Formulierung wie
organization with strict requirementsoderunsuitable environmentfür passender. Selbst wenn man in englischen Wörterbüchern nachschaut, wirkt es nicht so, als wäre das ein Wort, das eindeutig weniger wertend ist.Außerdem finde ich es angesichts dessen, dass in Ziel 2 sicherheitsbezogene Kritik als Hass auf KI bezeichnet wird, auch im Kontext plausibel anzunehmen, dass der Entwickler verärgert war.
Wer iTerm2 nutzt, sollte sich wohl schnell nach einer Alternative umsehen.
Wenn ich mir die Erklärung dazu ansehe, bekomme ich keine Lust mehr, iTerm2 zu verwenden.