14 Punkte von GN⁺ 2024-05-13 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Videos können getrimmt und gesplittet werden
  • Clip-Bearbeitung in der Vorschau – Drehen, Größenanpassung, Text-Styling
  • Unterstützung für Text, Audio, Video (MP4) und Bilder
  • Undo/Redo
  • Rendering in verschiedenen Auflösungen bis zu 4K
  • Geplante Entwicklungen
    • Projektmanager
    • Übergänge
    • Effekte: Filter, Farbanpassung, Spezialeffekte
    • Unterstützung anderer Timebases als 25fps

Zur Entwicklung

  • Da es nicht viele Open-Source-Web-basierte Videoeditoren gibt, habe ich beschlossen, selbst einen zu bauen
  • Dieses Projekt begann als Portfolio-Projekt, wurde aber wie eine Startup-Idee behandelt und mit dem Wunsch entwickelt, dass Menschen es tatsächlich nutzen
  • Es ist kostenlos und Open Source (MIT-Lizenz)
  • Nutzt die WebCodecs API für schnelles Rendering
  • Läuft clientseitig im Browser und speichert keine persönlichen Daten

Hinweise zur Nutzung

  • Es ist ein einfacher Editor, aber mein Hauptprojekt, das kontinuierlich verbessert wird
  • Derzeit funktionieren nur Videos mit 25fps oder mehr, darunter nicht
  • Es gibt nur 4 Tracks – das lässt sich schnell verbessern, wurde aber vergessen
  • Es gibt an vielen Stellen Bugs (z. B. wird der Filmstreifen erst nach dem Scrollen der Timeline gerendert)
  • Funktioniert noch nicht auf Mobiltelefonen (Problem mit der Drag-and-Drop-API)

GN⁺ Meinung

  • Der Editor ist derzeit noch nicht perfekt, scheint sich aber durch kontinuierliche Verbesserungen und Feedback stark weiterentwickeln zu können. Wenn er eher für allgemeine Nutzer als für Profis positioniert wird, könnte er sich besser differenzieren
  • Der Einsatz der WebCodecs API, um direkt im Browser zu laufen, ist attraktiv. Allerdings könnte die Kompatibilität nicht in allen Browsern zu 100 % gegeben sein, sodass eine Alternative sinnvoll erscheint
  • Es gibt bereits viele verbreitete Open-Source-Desktop-Videoeditoren wie Shotcut und Kdenlive. Wenn die Unterschiede zu diesen klar herausgestellt werden, könnte das helfen, Nutzer zu gewinnen
  • Im Vergleich zu kostenlosen Online-Editoren wie Clipchamp oder Kapwing scheint eine genauere Einordnung der Vor- und Nachteile nötig
  • Als differenzierende Funktionen wären Online-Kollaborationsschnitt, automatische Untertitelerstellung oder KI-basierte Bearbeitungsempfehlungen denkbar

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-05-13
Hacker-News-Kommentare
  • In die Entwicklung eines webbasierten Open-Source-Videoeditors sollte auf Community-Ebene investiert werden. Dazu wurde letztes Jahr ein Vortrag gehalten, der genau dafür plädierte.
  • Es kommt häufig vor, dass versehentlich Tabs geschlossen werden. Wenn man in einem nicht gespeicherten Projekt arbeitet und den Tab schließt oder woandershin navigiert, erscheint kein Bestätigungsdialog. Es wird gefragt, ob sich diese Funktion hinzufügen lässt.
  • Man würde gern mehr über die großen Probleme im Entwicklungsprozess und deren Lösungen hören. Zum Beispiel wurde gesagt, dass für schnelles Rendering die WebCodecs API verwendet wurde; gefragt wird, was das konkret bedeutet und welche langsameren Alternativen es gibt. Außerdem wird gefragt, wann FFmpeg bzw. die WebCodecs API eingesetzt wurden und worin die Unterschiede liegen.
  • Der Grund für den schwarzen Bildschirm ist, dass man warten muss, bis etwa 50–80 MB geladen sind. Es wird erklärt, dass das Projekt bereits im Cache war und dieses Problem deshalb völlig in Vergessenheit geraten ist.
  • In einem aktuellen Projekt musste Video in eine Slideshow eingefügt werden, und Omniclip sei bereits auf einem Niveau, auf dem man es dafür nutzen könne. Als Feedback wird vorgeschlagen, dass ein Undo-System als nächste Funktion sinnvoll wäre. Außerdem wird Dank dafür ausgedrückt, dass es Open Source ist.
  • Es wird bedauert, dass man das nicht schon vor fünf Stunden gesehen hat.
  • Es wird gefragt, wie das maximale Speicherlimit von 4 GB pro Chrome-Tab umgangen wurde.
  • Man habe darüber nachgedacht, etwas Ähnliches zu bauen, sei nach etwas Recherche aber zu dem Schluss gekommen, dass das wohl ein Lebensprojekt wäre, und drückt seine Bewunderung aus. Außerdem wird dafür gedankt, dass es als Open Source veröffentlicht wurde.
  • Die Rotationsfunktion sei großartig; in iMovie fehle sie, sodass man das bisher über Import und Export mit Keynote gelöst habe. Es wäre schön, das in einem dedizierten Tool erledigen zu können.
  • Dass es zu 100 % clientseitig ist, gefällt sehr. Es wurde versucht, eine PNG-Datei per Drag-and-Drop zu importieren, aber das hat nicht funktioniert.