- OpenAIs CEO Sam Altman stellte GPTs vor und beschrieb sie als Möglichkeit, eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen – von Programmierung über das Lernen wissenschaftlicher Themen bis hin zu Trainingstipps
- GPTs können Anweisungen, erweitertes Wissen und Actions kombinieren, um nützliche „GPTs für alles“ für Nutzer zu erstellen
- Doch der GPT Store ist voller seltsamer GPTs, was darauf hindeutet, dass OpenAIs Bemühungen bei der Überprüfung nur begrenzt wirksam sind
Fehlende Moderation
- Um GPTs im GPT Store zu registrieren, müssen Entwickler ihr Benutzerprofil verifizieren und ihre GPTs bei OpenAIs Prüfsystem einreichen
- Ein OpenAI-Sprecher erklärte, man kombiniere automatisierte Systeme, menschliche Prüfungen und Nutzermeldungen, um GPTs mit möglichen Richtlinienverstößen zu finden und zu bewerten
- Für die Erstellung von GPTs sind keine Programmierkenntnisse erforderlich, und GPTs können so einfach oder so komplex sein, wie ihre Ersteller es wünschen
Urheberrechtsprobleme
- Im GPT Store gibt es mehrere GPTs, die auf Film-, TV- und Videospiel-Franchises basieren, ohne dass sie von den Rechteinhabern erstellt oder genehmigt wurden
- Solche GPTs können Urheberrechtsprobleme verursachen
- OpenAI haftet dank der Safe-Harbor-Regelungen des Digital Millennium Copyright Act nicht für Urheberrechtsverletzungen durch GPT-Ersteller
Akademisches Fehlverhalten
- OpenAIs Nutzungsbedingungen verbieten ausdrücklich die Entwicklung von GPTs, die akademisches Fehlverhalten fördern
- Dennoch ist der GPT Store voll von GPTs, die behaupten, KI-Inhaltserkenner umgehen zu können
- Einige GPTs dienen als Einstieg in Premium-Dienste und schlagen kostenpflichtige Tarife vor, mit denen Nutzer auf fortschrittliche Algorithmen zugreifen können
Imitation
- OpenAIs Richtlinien verbieten es Entwicklern, GPTs zu erstellen, die Personen oder Organisationen ohne deren Zustimmung oder gesetzliche Rechte imitieren
- Im GPT Store gibt es jedoch viele GPTs, die behaupten, die Ansichten von Personen zu vertreten oder deren Persönlichkeit zu imitieren
Jailbreak-Versuche
- Im GPT Store gibt es auch Versuche, OpenAIs Modelle zu jailbreaken, doch die meisten sind nicht erfolgreich
- Mehrere GPTs nutzen DAN (Do Anything Now), damit das Modell auf Prompts reagiert, ohne an die üblichen Regeln gebunden zu sein
Kinderkrankheiten
- OpenAI brachte den GPT Store als kuratierte Sammlung leistungsstarker, produktivitätssteigernder KI-Tools auf den Markt
- Doch der GPT Store entwickelt sich schnell zu einem Nährboden für Spam sowie rechtlich fragwürdige und sogar potenziell schädliche GPTs
- OpenAI plant, GPT-Entwicklern zu ermöglichen, je nach Nutzerzahl Geld zu verdienen, doch das könnte Urheberrechtsprobleme verursachen
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