49 Punkte von GN⁺ 2024-03-11 | 4 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Visualisierung von Latenzzahlen, die Programmierer kennen sollten

  • L1-Cache-Referenz: 1 Nanosekunde
  • Fehlgeschlagene Sprungvorhersage: 3 Nanosekunden
  • L2-Cache-Referenz: 4 Nanosekunden
  • Mutex sperren/entsperren: 17 Nanosekunden
  • Übertragung von 1 KB Daten über ein 1-Gbps-Netzwerk: 44 Nanosekunden
  • Hauptspeicher-Referenz: 100 Nanosekunden
  • Komprimierung von 1 KB Daten mit Zippy: 2 Mikrosekunden
  • Sequentielles Lesen von 1 MB aus dem Speicher: 3 Mikrosekunden
  • 4K-Zufallslesen von einer SSD: 16 Mikrosekunden
  • Sequentielles Lesen von 1 MB von einer SSD: 49 Mikrosekunden
  • Round-Trip-Zeit innerhalb desselben Rechenzentrums: 500 Mikrosekunden
  • Sequentielles Lesen von 1 MB von einer Festplatte: 825 Mikrosekunden
  • Festplattensuche: 2 Millisekunden
  • Paketübertragung von Kalifornien in die Niederlande und zurück: 150 Millisekunden

Meinung von GN⁺

  • Diese Daten können für Programmierer eine wichtige Referenz bei Systemdesign oder Performance-Optimierung sein. Wenn man weiß, wie lange einzelne Operationen oder Aufgaben dauern, lässt sich erkennen, welche Teile Engpässe verursachen und wie sie verbessert werden können.
  • Wenn man zum Beispiel Speicherzugriffszeiten mit Netzwerklatenzen vergleicht, wird deutlich, dass es viel schneller ist, Netzwerkaufrufe zu minimieren und Daten im Speicher zu verarbeiten. Das kann ein wichtiger Aspekt beim Entwurf verteilter Systeme sein.
  • Diese Latenzen können sich mit dem Fortschritt von Hardware und Technologie verändern, daher ist es wichtig, aktuelle Informationen beizubehalten. So haben Fortschritte bei SSDs die Lesezeiten von Datenträgern deutlich verkürzt.
  • Bei der Einführung neuer Technologien oder von Open Source sollte man diese Latenzen berücksichtigen, um die Performance des Systems abzuschätzen und zu entscheiden, welche Technologie in der Praxis am effektivsten ist. So kann etwa der Einsatz einer In-Memory-Caching-Lösung die Netzwerklatenz reduzieren, erfordert aber zusätzliche Überlegungen zu Cache-Konsistenz und Datensynchronisation.

4 Kommentare

 
kleinstein 2024-03-11
 
cosine20 2024-03-11

Uff, das UI/UX gefällt mir wirklich überhaupt nicht...

 
yangeok 2024-03-18

Stimmt wirklich, wow,,

 
GN⁺ 2024-03-11
Hacker-News-Kommentare
  • Zusammenfassung des ersten Kommentars:

    • Der Nutzer teilt JavaScript-Code, der die Kindelemente eines HTML-Elements mit der Klasse "latency-container" durchläuft und die jeweilige Latenz ausgibt.
    • Die ausgegebenen Latenzwerte beziehen sich auf verschiedene Computing-Vorgänge, von L1-Cache-Referenzen bis zu Round-Trip-Zeiten innerhalb eines Rechenzentrums.
  • Zusammenfassung des zweiten Kommentars:

    • Die Benutzeroberfläche (UI) wird als wenig benutzbar bewertet und als interessanter Fall für die User Experience (UX) dargestellt.
    • Kritisiert wird, dass die UI die Erwartungen der Nutzer bei zentralen Funktionen nicht erfüllt und schwer zu verstehen ist.
    • Der Nutzer merkt an, dass man die Hilfe lesen müsse, was die meisten Nutzer jedoch nicht bevorzugen.
    • Es wird betont, dass sich aus der Diskussion über diese Probleme Lehren für UX ziehen lassen.
  • Zusammenfassung des dritten Kommentars:

    • Es wird darauf hingewiesen, dass "Latency" im Titel fehlt, wodurch sich andere Ergebnisse bei der Suche schwer finden lassen.
    • Unter Verweis auf andere Quellen wird textbasiertes Material bevorzugt, das mehr Latenzinformationen bietet.
  • Zusammenfassung des vierten Kommentars:

    • Kritisiert wird, dass ein Teil der auf dem Bildschirm angezeigten UI schwer lesbar ist.
    • Der Text sei um 90 Grad gedreht und dadurch unpraktisch; die UI sei zwar unterhaltsam, setze aber beim Vermitteln von Informationen eher auf Form als auf Funktion.
  • Zusammenfassung des fünften Kommentars:

    • Es werden Materialien zur Herkunft der Latenzangaben aufgelistet, die den historischen Hintergrund dieser Informationen liefern.
  • Zusammenfassung des sechsten Kommentars:

    • Es wird erwähnt, dass netzwerkbezogene Latenzen nicht intuitiv seien.
    • Der Nutzer teilt persönliche Erfahrungen dazu, wie Dienste wie Google Stadia trotz der Erwartungen so schnell sein können.
  • Zusammenfassung des siebten Kommentars:

    • Ein Firefox-Mobile-Nutzer äußert, dass er nicht versteht, was die UI eigentlich zeigen soll.
  • Zusammenfassung des achten Kommentars:

    • Der Nutzer versteht die Bedeutung der in der UI angezeigten Zahlen nicht und zeigt sich verwirrt, da sie wie Jahreszahlen aus der Zukunft wirken.
  • Zusammenfassung des neunten Kommentars:

    • Es wird gesagt, dass der Titel etwas rätselhaft sei und man eher Inhalte zu Zahlen wie 16, 256 und 65536 erwartet habe.
    • Zudem wird Skepsis gegenüber der Behauptung geäußert, dass es im Jahr 2030 schneller sein werde, 1K Byte über ein Gigabit-Netzwerk zu senden, als innerhalb der CPU eine Fehlvorhersage bei der Sprungvorhersage zu haben.