Neue Ideen im Observable Framework
- Observable Framework ist ein statischer Site-Generator, der Markdown und JavaScript mischt und zu schnell ladenden interaktiven Seiten kompiliert.
- Es bietet einen Hot-Reloading-Server, mit dem man Dateien in Echtzeit bearbeiten und speichern kann, sodass Änderungen sofort im Browser sichtbar werden.
- Wenn die Arbeit abgeschlossen ist, kann alles in statische Dateien umgewandelt und auf einem Server bereitgestellt oder direkt auf der Sharing-Plattform von Observable veröffentlicht werden.
JavaScript in Markdown
- Codeblöcke in Markdown mit dem Tag
js werden im Browser der Nutzer als JavaScript ausgeführt.
- Eine besondere Variable namens
now liefert die aktuelle Zeit seit der Epoch in Millisekunden und wird fortlaufend aktualisiert.
- Observable Framework integriert Markdown und JavaScript in einem einzigen Textdokument, um interaktive Dokumente zu erzeugen.
Alles bleibt weiterhin reaktiv
- Observable Framework behält die Reaktivität von Observable-Notebooks bei und wird automatisch aktualisiert, wenn sich andere abhängige Zellen ändern.
- Das ist besonders nützlich bei der Arbeit mit Formulareingaben und macht es einfach, Dokumenten Interaktivität in Echtzeit hinzuzufügen.
Nur der tatsächlich verwendete Code wird eingebunden
- Observable Framework implementiert im Entwicklungsmodus Lazy Loading und lädt nur den Code, der tatsächlich verwendet wird.
- Beim Build und Deployment einer Anwendung wird nur der referenzierte Bibliothekscode automatisch vom jsdelivr-CDN geladen.
Daten-Caching zur Build-Zeit
- Das Framework erzeugt über einen Data-Loader-Mechanismus Dashboard-Daten zur Build-Zeit und bündelt sie in statische Dateien.
- Data Loader sind Skripte, die in beliebigen Programmiersprachen geschrieben werden können, zur Build-Zeit ausgeführt werden und ihre Ausgabe als Datei speichern.
Vergleich mit Observable-Notebooks
- Observable Framework nutzt Ideen und Code aus Observable-Notebooks wieder, besteht jedoch aus einer einzigen Textdatei und ist vollständig Open Source.
- Es verwendet Standard-JavaScript und kann in einem einfacheren Dateiformat in Git eingecheckt werden.
Veränderung der Strategie
- Observable Framework steht für eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens Observable, das sich stärker in Richtung Developer-Tools bewegt.
- Neben dem Respekt für die Technologie von Observable-Notebooks adressiert Observable Framework auch Probleme, die die Nutzung wegen des proprietären Charakters der Plattform und der Beschränkungen kostenloser Konten eingeschränkt hatten.
Meinung von GN⁺
- Observable Framework ist ein neues Werkzeug für Datenvisualisierung und den Aufbau von Dashboards und hat das Potenzial, Entwicklern bessere Zusammenarbeit und höhere Effizienz zu bieten.
- Die Plattform erleichtert die Erstellung interaktiver Dokumente und Dashboards zur Unterstützung datenbasierter Entscheidungen und dürfte daher sowohl für Data Scientists als auch für Entwickler nützlich sein.
- Der Erfolg von Observable Framework wird jedoch stark davon abhängen, wie gut es von der Entwickler-Community angenommen wird und wie tief die Integration mit bestehenden Tools ausfällt.
- Andere Projekte mit ähnlichen Funktionen sind etwa Jupyter Notebook oder R Shiny; ein Vergleich mit ihnen hilft, die Stärken und Schwächen von Observable Framework besser zu verstehen.
- Bei der Einführung von Observable Framework sollten Faktoren wie die Kompatibilität mit bestehenden Datenpipelines, Performance-Optimierung und Community-Support berücksichtigt werden.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Das Observable Framework wird in Mike Bostocks filmischem Universum mit "Avengers: Endgame" verglichen.
Als Problem bei der Nutzung des Observable Framework wird seine Funktion als d3-Beispielressource erwähnt.
Es wird erwähnt, dass sich das Observable Framework leicht auf GitHub Sites veröffentlichen lässt.
Jemand teilt die Erfahrung, mit Observable Notebooks das erste Projekt abgeschlossen zu haben.
Es werden positive Erfahrungen mit dem Observable Framework geteilt.
virtualenvsverwendet.Es wird die Frage aufgeworfen, ob man von Jupyter-Notebooks zu Observable wechseln sollte.
Es wird erklärt, dass bei einem Codeblock mit dem Inhalts-Hinweis
jsdieser sofort im Browser des Nutzers ausgeführt wird.js echoverwendet werden.Es wird erwähnt, dass sich Observable gut mit der REST API von ClickHouse integrieren lässt und dass ein Beispiel zum Live-Abfragen der Datenbank interessant ist.
Es wurden Codespace-Devcontainer eingerichtet, in denen Node- und Python-Umgebungen automatisch konfiguriert sind, damit man das Framework im Browser schnell ausprobieren und damit herumspielen kann.
Es wird die Meinung vertreten, dass Observable durch die ausschließliche Unterstützung von JavaScript seine Nutzerbasis einschränkt.