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Telefonnummern in Signal privat halten
- Signal hat die Mission, persönliche Kommunikation in den Mittelpunkt zu stellen.
- Signal bietet jetzt im Beta-Modus eine Funktion an, mit der die Telefonnummern der Nutzer noch privater gehalten werden können.
- Mit einer Änderung der Standardeinstellungen ist die Telefonnummer von Signal-Nutzenden nicht mehr grundsätzlich für alle sichtbar.
- Sie können einen einzigartigen Benutzernamen einrichten, ohne die eigene Telefonnummer freizugeben.
- Es gibt neue Datenschutzoptionen, mit denen Sie steuern können, wer Sie in Signal anhand Ihrer Telefonnummer finden kann.
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Datenschutz für Telefonnummern in Signal
- Bei Nutzenden mit der neuesten Signal-Version ist die Telefonnummer nicht sichtbar.
- In Gruppen-Chats, 1:1-Nachrichten und Signal-Anrufen wird die Telefonnummer nicht angezeigt.
- Wenn Sie möchten, dass Ihre Telefonnummer sichtbar ist, können Sie die Einstellung ändern.
- Außerdem wird eine neue Option eingeführt, mit der Sie steuern können, wer Sie in Signal anhand Ihrer Telefonnummer finden kann.
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Benutzername: Eine weitere Methode, um eine Unterhaltung zu starten
- Sie benötigen jetzt keine Telefonnummer mehr, um mit jemanden über Signal Kontakt aufzunehmen.
- Sie können Ihren Benutzernamen teilen oder einen QR-Code bzw. Link erstellen, um sich in Signal zu verbinden.
- Der Benutzername dient nicht als Login oder Handle bei Signal, sondern als Methode, um die Unterhaltung zu starten.
- Benutzernamen funktionieren unabhängig von den Datenschutzfunktionen von Signal.
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Einrichten, Teilen und Ändern
- Wenn Sie einen Benutzernamen erstellen möchten, können Sie dies in den Einstellungen tun.
- Benutzernamen müssen eindeutig sein und mindestens zwei Ziffern enthalten.
- Bei Bedarf können Sie Ihren Benutzernamen häufig ändern oder vollständig löschen.
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Zusammenfassung
- Künftig werden die Telefonnummern der Personen, mit denen Sie in Signal schreiben, nicht mehr angezeigt.
- Sie können neue Datenschutzoptionen einrichten, um zu steuern, wer Sie in Signal anhand Ihrer Telefonnummer finden kann.
- Optional können Sie einen Benutzernamen erstellen und mit Personen teilen, mit denen Sie sich in Signal verbinden möchten.
- Diese neuen Funktionen sind aktuell in der Beta-Version und sollen in den nächsten Wochen für alle Nutzerinnen und Nutzer veröffentlicht werden.
GN⁺-Meinung
- Die neuen Funktionen von Signal sind ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Datenschutzes für Nutzer.
- Indem Signal einen sicheren Austausch ohne Freigabe der Telefonnummer ermöglicht, erhalten Nutzer mehr Kontrolle.
- Diese Änderungen fördern das Bewusstsein für Datenschutz und unterstreichen die Bedeutung von Messaging-Apps mit starken Datenschutzfunktionen.
1 Kommentare
Hacker News Kommentar
Die neue Funktion mit integriertem QR-Code-Generator wurde positiv aufgenommen. Nutzer hoffen, dass sie mehrere Benutzernamen und Profile haben können, wodurch sie je nach sozialem Umfeld verschiedene Identitäten nutzen und so ihre Privatsphäre verbessern können.
Zur neuen Funktion von Signal wurde angemerkt, dass Telegram sie bereits vor einigen Jahren eingeführt hat.
In Deutschland sind Telefonnummern mit der persönlichen Identität verknüpft, daher sollte man ein Konto für einen personenbezogenen Service ohne Telefonnummer erstellen können.
Es wurde vorgeschlagen, statt des von Signal eingeführten Begriffs „Benutzername“ einen anderen zu verwenden.
Jede Signal-App-Version soll nach etwa 90 Tagen auslaufen und anschließend auf die neueste Version aktualisiert werden müssen.
Als Signal-Beta-Tester wurde auf die Anforderung reagiert, dass Benutzernamen mit zwei Ziffern enden müssen.
Es wurde der Wunsch nach Cloud-Backups für iOS geäußert.
Die Pflicht, einen Benutzernamen mit zwei Ziffern am Ende zu versehen, wird als kluge Maßnahme betrachtet, um „Premium“-Benutzernamen zu vermeiden.
Es wird argumentiert, dass Signale „Benutzername“ in Wahrheit kein Benutzername ist, sondern eher ein einmaliger Konversations-Identifier.
Es ist schwer nachzuvollziehen, wie jemand, der die Telefonnummer bereits im Kontaktbuch gespeichert hat, nach dem Scannen des QR-Codes die Telefonnummer mit dem Benutzernamen verknüpfen kann.