1 Punkte von GN⁺ 2024-02-09 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Öffentliche Veröffentlichung von VirtualBox KVM

  • Cyberus Technology hat das KVM-Backend von VirtualBox als Open Source veröffentlicht.
  • VirtualBox ist ein plattformübergreifender Virtual Machine Monitor (VMM), der verschiedene Gastbetriebssysteme unterstützt und eine konsistente Benutzeroberfläche auf mehreren Host-Betriebssystemen bietet.
  • Mit dem KVM-Backend kann VirtualBox den Linux-KVM-Hypervisor zum Ausführen virtueller Maschinen nutzen, anstelle des benutzerdefinierten Kernel-Moduls, das die Standardversion von VirtualBox verwendet.

Open-Source-Veröffentlichung

  • Um sein Versprechen gegenüber Open Source einzulösen, hat Cyberus Technology das KVM-Backend unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub veröffentlicht.
  • Nutzer können VirtualBox und das KVM-Backend von Cyberus Technology über GitHub bauen und die verbesserten Funktionen direkt nutzen.
  • Die Roadmap für 2024 enthält weitere spannende Funktionen, und es sind zusätzliche Beiträge geplant, die bei jeder Veröffentlichung von Updates auf technische Details eingehen werden.

Support erhalten

  • Wenn Sie VirtualBox und KVM nutzen möchten oder eine maßgeschneiderte Virtualisierungslösung benötigen, steht Cyberus Technology mit Beratung und Engineering-Services bereit.
  • Nutzer, die Support erhalten möchten, können über das Support-Formular oder per E-Mail an service@cyberus-technology.de Kontakt aufnehmen.

GN⁺-Meinung:

  1. Die Open-Source-Veröffentlichung des KVM-Backends für VirtualBox ist ein wichtiger Fortschritt für die Weiterentwicklung von Virtualisierungstechnologien sowie für Nutzer- und Entwickler-Communities, die breitere Kompatibilität anstreben.
  2. Diese Ankündigung steht für technischen Fortschritt, da sie Leistungsverbesserungen bei virtuellen Maschinen, stärkere Sicherheit und eine breitere Unterstützung für Hardware- und Gast-Anwendungsfälle ermöglicht.
  3. Die Bemühungen von Cyberus Technology, zur Open-Source-Community beizutragen, dürften die Weiterentwicklung und Innovation von Open-Source-Software fördern.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-02-09
Hacker-News-Kommentare
  • Vorsicht beim VirtualBox Extension Pack

    Wer VirtualBox nutzt, sollte beim Einsatz des Extension Packs vorsichtig sein, da Oracle dazu neigt, häufig zu klagen.

  • Wechsel zu Alternativen zu VirtualBox

    In einer Organisation ist VirtualBox verboten, weil VMware Workstation oder virt-manager günstiger sind als Geschäfte mit Oracle.

  • Leistung und Benutzerfreundlichkeit von libvirt

    libvirt ist leistungsfähiger als VirtualBox und einfacher zu handhaben, aber die GUI ist sehr unbequem. virt-manager ist trotz vieler Bugs und fehlender Funktionen die „beste“ GUI für libvirt. VirtualBox wird inzwischen nicht mehr verwendet.

  • KVM-Backend und PCI-Passthrough in VirtualBox

    Es wird gefragt, ob VirtualBox ein Ersatz für virt-manager und virsh wird und ob PCI-Passthrough (z. B. GPU) unterstützt wird. Der Eindruck ist, dass VirtualBox unter Windows die vertrautere und bessere GUI bietet. Es wurde entdeckt, dass VirtualBox experimentell PCI-Passthrough unterstützt.

  • Keine Neukompilierung von Treibern bei Kernel-Upgrades nötig

    Man muss bei jedem Kernel-Upgrade keine Drittanbieter-Treiber (vbox ko) neu kompilieren. DKMS versucht, das ohne Eingriff des Administrators zu erledigen, ist dabei aber nicht immer fehlerfrei. Die VirtualBox-Anwendung ist darauf ausgelegt, sich gut in den Desktop zu integrieren. Es besteht die Hoffnung, dass es in der FreeBSD-Welt ebenfalls Fortschritte rund um den bhyve-Hypervisor gibt. Probleme bei der Begriffswahl wurden bereits in einer jüngeren Diskussion über DRM (Direct Rendering Manager) behandelt.

  • Fortschritte bei GUI-Virtualisierung unter Linux

    Für GUI-Virtualisierung unter Linux gibt es eine viel bessere Methode als virt-manager/vmware/virtualbox. Mit crosvm lassen sich Shared-Memory-Buffer über Wayland teilen und OpenGL- sowie Vulkan-Beschleunigung im Gast bereitstellen. Dadurch erscheinen Gastanwendungen nahtlos über den Wayland-Compositor des Hosts.

  • Zweifel an der Aktualität der Technik

    Die Technik ist cool, wäre aber vor 10 Jahren wohl beeindruckender gewesen. Wer interessiert sich heute wirklich noch dafür?

  • Neugier auf den Performance-Gewinn durch das KVM-Backend

    Als Pentester nutzt jemand Linux auf dem Laptop und verbringt viel Zeit in einer Kali-VM in VirtualBox. Es besteht Neugier, wie stark sich die Leistung mit dem KVM-Backend verbessern könnte.

  • Abgrenzung zu KVM und virt-manager

    Es ist unklar, welchen zusätzlichen Vorteil das gegenüber dem bietet, was man unter Linux bereits mit KVM und virt-manager bekommt.

  • Verwirrung über die andere Bedeutung von KVM

    KVM wurde bisher nur im Sinn von Keyboard-Video-Monitor-Geräten gehört, was nicht wirklich zum Konzept einer virtuellen Maschine zu passen scheint. Gibt es hier eine andere Bedeutung?

  • ELI5 für VirtualBox-VM-Nutzer

    Es wird um eine einfache Erklärung gebeten, welchen Vorteil diese Technik für jemanden bietet, der gelegentlich VirtualBox-VMs nutzt.