Show HN: Atopile – Leiterplatten mit Code entwerfen
(news.ycombinator.com)-
Einführung in atopile
- atopile ist ein Projekt, das von Gründern entwickelt wird, die ein Werkzeug schaffen, um elektronische Geräte mit Code zu beschreiben.
- Bei der Hardwareentwicklung empfanden sie eine ähnliche Schwierigkeit, wie wenn man ein Softwareprodukt ausschließlich mit Assembler bauen müsste.
- Derzeit gibt es keine gute Möglichkeit, bestehende Entwürfe wiederzuverwenden und deren Beschreibung in ein Produkt zu kompilieren.
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Ziel von atopile
- atopile ist eine Open-Source-Sprache und Toolchain, um Schaltungen mit Code zu beschreiben.
- Der Compiler ist auf GitHub verfügbar, die Dokumentation auf der atopile-Website.
- Eine ausführliche Deep-Dive-Analyse zum Entwurf eines ESP32-Moduls ist über den bereitgestellten Videolink verfügbar.
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Hintergrund der Entwicklung
- Die Gründer mussten in ihrem früheren Job elektronische Leiterplatten manuell zeichnen und exportieren.
- Nachdem ein befreundeter Softwareingenieur ihnen einen automatisierten Entwicklungs-Workflow gezeigt hatte, fragten sie sich, ob sich so etwas auch für Hardware bauen ließe.
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Die Sprache ato
- Um elektronische Geräte wirksam zu abstrahieren, entwickelten sie die Sprache "ato".
- In ato lassen sich Schaltungen in Module, Komponenten und Schnittstellen aufteilen, und diese Blöcke können miteinander verbunden werden.
- Es wird Beispielcode mit einem RP2040-Mikrocontroller bereitgestellt.
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Funktionen des Compilers
- Der Compiler erzeugt eine Netlist, die beschreibt, wie die Schaltung verbunden ist, und wählt für die Nutzer Jellybean-Komponenten aus.
- Künftig sollen Funktionen wie die Wiederverwendung von Layouts, das Hinzufügen mathematischer Beziehungen zwischen Werten und eine an Rust-Features angelehnte Art der Schaltungsdefinition hinzukommen.
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Einsatzbereich von atopile
- atopile ist derzeit für den Entwurf aller Arten von Leiterplatten (PCB) mit niedriger bis mittlerer Komplexität gedacht.
- Die Komplexität der Schaltungen, die der Compiler verarbeiten kann, soll schrittweise steigen, bis sie für den produktiven Einsatz geeignet ist.
- Es wird klargestellt, dass der Compiler nur für PCBs und nicht für Chipdesign gedacht ist.
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Open Source und Monetarisierungspläne
- Dass die Software-Community floriert, verdankt sie Open Source und Open-Core-Technologien.
- Damit auch Hardwareingenieure von diesen Vorteilen profitieren können, wird der Kern von atopile als Open Source (Apache 2.0) bereitgestellt.
- Ähnlich wie GitLab soll Umsatz durch den Verkauf von Funktionen für Unternehmen erzielt werden.
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Bitte um Feedback aus der Community
- Es wird um Rückmeldungen zum Compiler gebeten, außerdem nach den Erfahrungen der Nutzer im Elektronikbereich und ihren Wünschen an atopile gefragt.
Meinung von GN⁺
- Das atopile-Projekt kann als innovativer Versuch gesehen werden, Automatisierung und Wiederverwendbarkeit im Hardwaredesign zu verbessern.
- Der Open-Source-Ansatz hat das Potenzial, in der Hardware-Engineering-Community eine Kultur der Zusammenarbeit und des Teilens zu fördern.
- Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um Effizienz und Flexibilität aus der Softwareentwicklung auf Hardwaredesign zu übertragen, und könnte große Veränderungen im Hardware-Engineering auslösen.
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