- Starlink hat in diesem Monat erstmals über seine Satelliten der neuesten Generation, die v2mini, per 4G/LTE-Verbindung zwischen Mobiltelefonen Textnachrichten gesendet und empfangen
- Textnachrichten sollen Abonnenten von mindestens acht Mobilfunknetzbetreibern weltweit angeboten werden
- T-Mobile, Starlinks US-Partner, sagte, dass Kunden „in den kommenden Jahren“ auch Sprach- und Datendienste ohne die heute verwendeten bodengestützten Terminals (Ground Terminal) nutzen können sollen
- Starlinks Erfolg ist das jüngste Beispiel dafür, wie Satelliten und zellulare Basisstationen miteinander verschmelzen
- Satellitengestützte Kommunikationstechnologie übernimmt zunehmend eine ähnliche Rolle wie Mobilfunkmasten am Boden und nutzt große Antennen sowie bessere Beamforming-Techniken, um Anrufe über Umlaufbahnen im Weltraum zu routen
- Bis vor Kurzem konnten Satelliten keine Verbindung zu Mobiltelefonen herstellen, die sich mehrere Hundert Kilometer unter ihnen befanden
Drei Schlüssel, um Telefone mit Satelliten zu verbinden: große Antennen, niedrig fliegende Satelliten, Beamforming
- Unternehmen gestalten nicht Mobiltelefone wie Satellitentelefone um, sondern entwerfen die Satellitennetze neu, damit sie für Mobiltelefone geeignet sind
- Um Satelliten in Mobilfunkmasten zu verwandeln, bauen sie die Antennen der Satelliten deutlich größer
- Außerdem lassen sie Satelliten tiefer fliegen als früher, damit diese wie Mobilfunkmasten funktionieren
- In den vergangenen zehn Jahren haben das Aufkommen kleinerer und günstigerer Satelliten sowie niedrigere Startkosten Geschäftsmodelle ermöglicht, die auf kostengünstigeren Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn basieren
- Diese neuen Satelliten erkennen die schwachen Signale von Mobiltelefonen an der Oberfläche besser, obwohl diese nicht lange anhalten, und bewältigen den zunehmenden Datenverkehr
- Verbesserte Beamforming-Techniken: Verfahren, mit denen Sendesysteme den besten Weg berechnen, Signale an einen bestimmten Empfänger zu senden, ohne andere Empfänger zu stören
- Dazu gehört alles vom Reflektieren von Signalen an Gebäuden, Berghängen oder terrestrischen Masten bis zum präzisen Ausrichten schmaler, sich schnell bewegender Signale von Satelliten, die sich mit Zehntausenden Kilometern pro Stunde bewegen
- Anspruchsvolleres Beamforming umfasst auch das Senden desselben Signals von mehreren Antennen, sodass sich die Signale gegenseitig verstärken, ähnlich wie Schallwellen in Harmonie
- In Zukunft könnte es sinnvoll sein, Beamforming-Aufgaben auf deutlich mehr Satelliten zu verteilen als heute
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