Sxmo: Eine einfache mobile Linux-Umgebung
- Sxmo ist eine minimalistische Umgebung für mobile Linux-Geräte.
- Es bietet eine einfache menübasierte Oberfläche und verwendet suckless-Werkzeuge (
dwm, dmenu, st usw.) oder Wayland-Werkzeuge (sway, bemenu, foot usw.).
- Die Unterstützung für Touch und Gesten ist stark ausgebaut, und es verfügt über eine menübasierte Oberfläche, die sich auch über Hardware-Tasten steuern lässt.
Textversand per SSH und Lesen von Benachrichtigungen
- Über SSH können mit bevorzugten Texteditoren (
vis, emacs, vim usw.) Nachrichten versendet werden.
- Benachrichtigungen, SMS usw. können gelesen werden, und Menüs für Bluetooth und WLAN sind zugänglich.
Alles funktioniert über Skripte
- Für Anrufe, SMS usw. können benutzerdefinierte Skripte ausgeführt werden.
- Mit Gesten lassen sich bestimmte Skripte verknüpfen, und die physischen Tasten des Geräts können als Auslöser für Skripte festgelegt werden.
- Modem-Logs, Kontaktlisten und Textnachrichten werden alle als Klartext protokolliert.
Nutzung von FOSS-Apps vom Desktop
- Es läuft nicht in einem geschlossenen App-Ökosystem, sondern auf traditionellen Linux-Distributionen (Alpine Linux, postmarketOS usw.) und ist für mobile Geräte optimiert.
- Terminalbasierte Anwendungen können auf dem Smartphone verwendet werden.
Meinung von GN⁺
- Sxmo ist ein innovatives Projekt, das es Nutzern ermöglicht, eine Linux-basierte mobile Umgebung auf minimalistische und effiziente Weise zu erleben.
- Funktionen wie der Textversand per SSH machen mobile Geräte zu einem flexibleren und stärker integrierten Teil der Computerumgebung.
- Benutzerdefinierte Skripte und die Nutzung von FOSS-Anwendungen bieten Entwicklern und fortgeschrittenen Nutzern eine attraktive Option und haben das Potenzial, zur Weiterentwicklung des mobilen Linux-Ökosystems beizutragen.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Von den verschiedenen Oberflächen, die ich auf dem PinePhone ausprobiert habe, war sxmo die beste. Normalerweise nutze ich nicht viel suckless-Software, aber ich habe Respekt davor. Ich bevorzuge komplexe Software wie emacs und KDE, aber sxmo ist viel schneller als KDE oder Phosh und, wenn man sich einmal eingearbeitet hat, sehr funktional und intuitiv (subjektiv gesehen).
Statt einer 45-minütigen Präsentation auf der Homepage würde ein 1- bis 2-minütiges Video-Demo wahrscheinlich helfen, die Idee klarer zu vermitteln.
Wer sich für „Linux auf dem Telefon“ interessiert, sollte zur FOSDEM gehen und sich den Zeitplan und die Stände der entsprechenden Developer Rooms ansehen.
Alles ist mit Shell-Skripten zusammengeklebt, das ist nicht für jeden etwas, aber ich mag, dass man für eine Telefon-UI schnell Dinge hacken kann. Ich habe während des Pendelns direkt auf dem PinePhone selbst ein Wecker-Skript geschrieben und werde es bald veröffentlichen (es kann mich kurz vor dem Klingeln aus dem Tiefschlaf wecken, damit ich den Alarmton einschalten kann). Ein paar Features fehlen zwar noch, aber insgesamt ist es ein cooles System, und ich plane, es in naher Zukunft wieder zu nutzen und daran zu hacken.
Ich frage mich, ob das auf einem normalen Intel-/AMD-Server laufen und in xrdp-/nx-Sitzungen genutzt werden kann. Ich brauche soziale Kompatibilität und eine gute Kamera. Ich habe i3 bereits ausprobiert, aber ohne physische Tastatur ist es schwer zu benutzen.
Ich muss keine Google-Apps ausführen, aber Zugriff auf ein paar wichtige Banking-Apps oder Home-Automation-Apps wäre sehr hilfreich.
Wenn man SXMO unter Sway anpassen möchte (z. B. Menüpunkte größer machen, damit sie sich leichter mit dem Finger antippen lassen, eine schmalere Schrift verwenden, um mehr Text in eine Zeile zu bekommen, Ästhetik usw.), ist dieser Leitfaden nützlich.
Unter PmOS gibt es SXMO in zwei Varianten: sxmo-de-dwm und sxmo-de-sway.
Ich bin neugierig auf den aktuellen Stand von SXMO. Seit 2021 habe ich das nicht mehr verfolgt. Gibt es inzwischen ein stabiles Telefon, auf dem das läuft?
Der Name ist clever: suckless -> suckless mobile -> sxmo -> sucksmore.