- Interview mit Meta-CEO Mark Zuckerberg
- Zuckerberg vertritt die Ansicht: „Um die Produkte zu bauen, die wir bauen wollen, müssen wir Artificial General Intelligence (AGI) entwickeln.“
- Es gibt weder eine klare Definition von AGI noch einen festen Zeitpunkt, wann sie erreicht sein wird, dennoch will er sie aufbauen
- Meta hat seine AI-Forschungsgruppe FAIR in denselben Bereich verschoben wie das Team, das generative AI-Produkte für die Meta-Apps entwickelt, damit AI-Innovationen die Milliarden von Nutzern direkter erreichen
Der Kampf um AI-Talente
- Der Wettbewerb um Talente im AI-Bereich ist äußerst hart
- Menschen mit dem nötigen Fachwissen können Vergütungspakete von über 1 Million Dollar Jahresgehalt verlangen
- Zuckerberg beschreibt eine Situation, in der CEOs persönlich eingreifen müssen, um AI-Talente zu gewinnen oder Forscher vor der Abwerbung durch Wettbewerber zu schützen
Die Bedeutung von Rechenleistung
- Eine weitere knappe Ressource im AI-Bereich ist die Rechenleistung, die zum Trainieren und Ausführen großer Modelle benötigt wird
- Meta wird bis Ende 2024 voraussichtlich mehr als 340.000 H100-GPUs von Nvidia besitzen
- Rechnet man A100 und andere AI-Chips hinzu, wird das Unternehmen bis Ende 2024 fast 600.000 GPUs angesammelt haben
- Meta hat die Fähigkeit aufgebaut, dies in größerem Maßstab als jedes andere einzelne Unternehmen umzusetzen
Die Verwirklichung von AGI
- Es gibt weiterhin weder eine klare Definition von AGI noch einen festen Zeitpunkt für ihre Erreichung
- Zuckerberg sieht das Eintreten von AGI eher als schrittweisen Prozess denn als einzelnen Moment
- Nach der Vorstellung von Llama 2, dem neuesten Large Language Model, hat Meta einen breiteren Blick auf AGI entwickelt
- Derzeit wird Llama 3 trainiert und soll über Funktionen zur Codegenerierung verfügen
- Langfristig soll es zum besten Modell der Branche werden
Open Source versus Closed Source
- Die Debatte darüber, wer AGI am Ende kontrollieren wird, ist hitzig
- Zuckerberg übt über seine Stimmrechte an Meta-Aktien die übergeordnete Macht aus
- Er ist in einer Position, letztlich zu entscheiden, ob AGI nach ihrer Erreichung als Open Source veröffentlicht wird oder nicht
Kein Pivot von Meta
- Zwei Jahre nachdem Meta seinen Firmennamen geändert hat, um den Fokus auf das Metaverse zu legen, wirkt Zuckerbergs Vorstoß in Richtung AGI etwas eigentümlich
- Meta gibt weiterhin mehr als 15 Milliarden Dollar pro Jahr für das Metaverse aus, und AI-Funktionen können die Plattformen attraktiver und nützlicher machen
- Zuckerberg geht davon aus, dass AI künftig eine wichtigere Rolle in Metas Hardware-Bemühungen spielen wird
Meinung von GN⁺
- Mark Zuckerbergs Vorstoß in Richtung AGI könnte eine wichtige Rolle dabei spielen, die Zukunft der künstlichen Intelligenz in der Tech-Industrie zu prägen.
- Metas Plan zum Besitz einer großen Zahl von GPUs wird die führende Position des Unternehmens in AI-Forschung und -Entwicklung stärken.
- Zuckerbergs Ansatz zu Open Source und Closed Source könnte erhebliche Auswirkungen auf die Demokratisierung und Innovation von AI-Technologien haben.
1 Kommentare
Die Übersetzung von AGI ist also nicht „allgemeine künstliche Intelligenz“, sondern „Artificial General Intelligence“...