Begleitschreiben
- Es handelt sich um einen Brief, den Hans Reiser an Frederick R. Brennan geschickt hat, in dem er sich dafür entschuldigt, dass seine Antwort auf dessen langen Brief verspätet kam.
- Reiser schlägt Brennan vor, sich bei einem Textnachrichtendienst anzumelden oder ihm eine Telefonnummer zu schicken, um schneller eine Antwort zu erhalten.
- Reiser bittet darum, seinen Brief an interessierte Stellen weiterzuleiten, und hält LKML (Linux Kernel Mailing List) und Slashdot.org für geeignete Orte.
- Reiser bittet Brennan, ihm Informationen über Reiser5 oder Dateisysteme, Kompressionstechnologien und insbesondere über Deep-Learning-basierte Kompression zu schicken.
Einleitung
- Reiser erklärt, dass er sich nicht direkt an der Diskussion über die Entfernung von ReiserFS V3 aus dem Linux-Kernel beteiligen kann, weil er wegen des Mordes an seiner Ehefrau im Gefängnis sitzt.
- Er entschuldigt sich für sein Verbrechen und fügt eine Entschuldigung für seine Interaktionen mit der Linux-Kernel-Community sowie Erläuterungen zur Geschichte von V3 und V4 und zu technischen Problemen hinzu.
- Reiser erwähnt, dass er im Gefängnis daran arbeitet, seine sozialen Fähigkeiten zu verbessern, und dass er sich nun anders verhalten werde als in der Vergangenheit.
Hauptteil
- Reiser sagt, dass V3 zu einem bestimmten Zeitpunkt nützlich war, und äußert seine Freude darüber, zum Wachstum von Linux beigetragen zu haben.
- Er bedauert, dass SUSE auf dem Markt keinen Erfolg hatte, und betrachtet es als Ehre, zu SUSE beigetragen zu haben.
- Er erläutert, dass es in der frühen Entwicklung von V3 Leistungsprobleme und Schwierigkeiten gab, dass es am Ende aber gelang, es schneller als konkurrierende Produkte zu machen.
- Reiser erwähnt, dass die Änderung der Blockallokationsmethode die wichtigste Verbesserung zur Steigerung der Leistung von V3 war.
- Falls die Entscheidung fällt, V3 zu entfernen, bittet er darum, in der letzten Veröffentlichung einige Entwickler in den Credits zu ergänzen.
Meinung von GN⁺
- Dieser Text teilt über einen aus dem Gefängnis gesendeten Brief des Gründers des Linux-Dateisystems ReiserFS, Hans Reiser, dessen Reflexion und technische Einsichten und enthält tiefgehende Lehren über Softwareentwicklung und die Beteiligung an Communities.
- Während Reiser sich für sein Verbrechen und dessen Folgen entschuldigt, erläutert er zugleich den technischen Wert und die Geschichte von ReiserFS V3 und V4 und zeigt, wie diese Technologien zur Entwicklung des Linux-Betriebssystems beigetragen haben.
- Der Text betont die Bedeutung von Zusammenarbeit und Kommunikation in der Entwickler-Community und erinnert daran, dass neben technischen Leistungen auch menschliche Beziehungen und soziale Fähigkeiten wichtig sind.
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