Wie LEGO neue LEGO-Sets entwickelt
(theverge.com)Marc Corfmats Weg zum LEGO-Set-Design
- Marc Corfmat begann bereits als Jugendlicher, auf die Chance zu hoffen, offizielle LEGO-Sets zu entwerfen.
- Er und sein Bruder Nick bauten schon als Kinder LEGO-Modelle im Haus ihrer Großmutter in Kalifornien und im französischen La Rochelle und teilten sie auf YouTube.
- 2020 bekamen sie über das LEGO-Ideas-Programm erstmals die Chance, ihre Entwürfe Wirklichkeit werden zu lassen.
- Marc erreichte mit einem auf Avatar: The Last Airbender basierenden Design 10.000 Stimmen, und auch seine Tintin- und The Polar Express-Entwürfe wurden beliebt.
- LEGO lehnte jedoch die Designs zu Avatar und The Polar Express ab. Das Unternehmen nennt die Gründe nicht, berücksichtigt dabei aber verschiedene Faktoren.
Die Entstehung des Polaroid-Kamera-Designs
- Marc entschied sich, eines seiner Konzepte auszuprobieren: eine Polaroid-Kamera.
- Ihm gefiel das Design des ikonischen Modells OneStep von 1977, und er begann den Entwurf, nachdem er einen Objektivring in passender Größe gefunden hatte.
- Marcs Design enthielt bewegliche Elemente und bot Funktionen zum „Film einlegen“ und „Foto auswerfen“.
- Das Design erhielt schnell die Unterstützung von 10.000 Personen, woraufhin LEGO Kontakt aufnahm.
LEGO Polaroid OneStep SX-70 Sofortbildkamera
- LEGO hat den Vorverkauf der klassischen Polaroid OneStep SX-70 Sofortbildkamera mit Regenbogenstreifen gestartet, die auf Marcs Entwurf basiert.
- Das Set kostet $80 / €80 / £70, und LEGO gab in einem Interview Einblicke in die Entstehung des Produkts und die Umwandlung eines Fan-Designs in ein reales Produkt.
Der Ablauf des LEGO-Ideas-Programms
- Jedes Projekt beginnt damit, die ursprüngliche Fan-Kreation tatsächlich nachzubauen.
- LEGO-Designer holen die benötigten Teile aus der Steinebibliothek und bauen einen Prototypen.
- Jedes Set durchläuft eine Qualitätskontrolle und muss verändert werden; dabei wird mit mehreren Abteilungen zusammengearbeitet.
Die Bitte des Polaroid-CEO
- Polaroid-CEO Oskar Smolokowski wollte, dass der Auslöser der LEGO-Polaroid tatsächlich funktioniert.
- Nach mehreren Versuchen gelang es LEGO, einen funktionierenden Auslöser zu entwickeln.
Das Design der Fotokarten
- LEGO entschied sich gegen Foto-Kacheln und stattdessen für eine dünne Polypropylen-Kunststoff-„Folie“, die beidseitig bedruckt werden kann.
- LEGO-Grafikdesigner Matthew Parsons entwarf die im Set enthaltenen Bildkarten.
Die Sicherheit des finalen Designs
- Die Sicherheitsabteilung von LEGO testete fortlaufend, ob der Auswurfmechanismus sicher funktioniert.
- Im finalen Design ragt das Foto in einem passenden Winkel leicht heraus, sodass es sich leicht greifen lässt.
Details der LEGO-Polaroid
- Die LEGO-Polaroid hat eine Größe, Form und ein Gewicht, die der echten Kamera sehr ähnlich sind.
- Auf der Rückseite des Sets befindet sich ein Design, das an den Gurt der echten Kamera erinnert.
Wie LEGO Komplexität steuert
- LEGO weist den Designern jedes Jahr eine begrenzte Zahl von „Frames“ zu, um neue Teile zu verwalten.
- Dieses System fordert die Designer heraus, Probleme kreativ zu lösen.
Marc Corfmats Rat
- Marc rät dazu, eigene Entwürfe so zu gestalten, als wären sie ein Produkt für den Verkauf, und die Funktionen hervorzuheben.
- Er empfiehlt außerdem, es weiter zu versuchen und die Hoffnung nicht aufzugeben.
GN⁺-Meinung:
- Marc Corfmats Ausdauer und Kreativität sind wichtige Faktoren, die LEGO-Fans inspirieren können.
- Das LEGO-Ideas-Programm ist besonders spannend, weil es Fans die Möglichkeit gibt, ihre eigenen Kreationen in echte Produkte zu verwandeln.
- Die feinen Details und Funktionen des LEGO-Polaroid-Kamera-Sets zeigen beispielhaft, wie sich die Symbolkraft von LEGO und Polaroid verbinden lässt, was es für LEGO-Fans zu einem attraktiven Produkt macht.
Noch keine Kommentare.