- Ein experimentelles Entwicklungsprojekt, das die lokale Desktop-Umgebung in einen On-Device-KI-Agenten verwandeln soll
- Stärkt On-Device-Modelle mit im Browser gespeicherten lokalen Dateien, um ein stärker personalisiertes, maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten
- Derzeit ist MemoryCache ein Satz aus Skripten und einfachen Tools zur Erweiterung einer lokalen Kopie von privateGPT
- Firefox-Erweiterung: dient als einfacher „Drucker“, der Seiten in einem Unterverzeichnis des Ordners
/Downloads/ speichert, und enthält eine Funktion zum schnellen Speichern von Notizen und Informationen aus dem Browser auf dem lokalen Computer
- Shell-Skript: erkennt Änderungen im Verzeichnis
/Downloads/MemoryCache/ und führt das Skript ingest.py von privateGPT aus
- Firefox-SaveAsPDF-API-Code, angepasst, damit Webseiten automatisch als PDF gespeichert werden können, um sie für Menschen leichter lesbar zu machen
2 Kommentare
Alles schön und gut, aber ich hoffe, man versucht nicht ständig, den Browser zu einem Sammelsurium aus allerlei Kram zu machen.
Aus den früheren Internet-Suiten sollte man doch eigentlich seine Lehren gezogen haben.
Browser ist Browser. KI ist KI. Wenn man sie braucht, startet man sie einfach separat.
Hacker-News-Kommentare
Ich habe auf Reddit schon über dieses Thema gesprochen. Anstatt die Daten an das Modell zu schicken, sollte das Modell zu dem Ort kommen, an dem unsere Daten lokal gespeichert sind, und dort bleiben. Viel Open-Source-Software lädt persönliche Daten, kann aber keine Bilder oder Videos verarbeiten. In Zukunft wird vielleicht jeder sein eigenes Modell haben, aber im Moment fehlt es trotz vorhandener Technik an Produkten/Open-Source-Software, mit denen jeder seine eigene QLORA, RAG oder Zusammenfassungslösung haben kann. Nicht nur unsere Nachrichten und Dokumente, sondern auch das, was wir lesen, schreiben und denken, macht unsere Individualität aus. Unser Browserverlauf sagt viel darüber aus, was wir lesen, aber außer Google, das ihn für Werbung nutzt, verwendet ihn fast niemand sinnvoll. Fast jeder hat die Gewohnheit, bestimmte Nachrichtenseiten, soziale Netzwerke, YouTube-Videos usw. zu lesen. Fass mir heute diese drei Dinge zusammen.*
Mozilla steht wegen Firefox und politischer Predigten stark in der Kritik, aber ich glaube, dass das Unternehmen noch immer in der Lage ist, datenschutzfreundliche und nutzerfreundliche Technik zu entwickeln. Ich nutze oft den eingebauten Offline-Übersetzer von FF, und dass er lokal ohne Serverpark laufen kann, wirkt wie Magie. Ich hoffe, dass dieses Experiment erfolgreich ist.*
Was das Browsing betrifft, ist das nichts für mich. Ich möchte nicht mit meinem Browserverlauf "sprechen". Ich hätte lieber, dass der Browser den tatsächlichen Inhalt meiner Lesezeichen im OS indexiert und durchsuchbar macht. Ich gehe davon aus, dass die Feedback-Schleife, die man mit chatGPT bekommt, immer besser sein wird als ein lokales GPT-Pendant. Aber Seiten mit wichtigen Informationen zu bookmarken und immer wieder darauf zurückzukommen, ist wertvoll. Dafür habe ich begonnen, eine Lösung zu bauen. Ich crawle die Lesezeichen aus dem lokalen Browser-Speicher, lade die jeweiligen Seiten herunter und füge sie dem Suchindex des OS hinzu. Das beschäftigt mich schon seit Jahren.*
Ich möchte wirklich eine Möglichkeit, mit meinem Browserverlauf und dem Inhalt von Seiten zu "sprechen". Gibt es eine Möglichkeit, besuchte Seiten automatisch zu speichern, damit sie später verarbeitet werden können? Ich habe schon vor mehr als 10 Jahren danach gesucht, aber keine gute Lösung gefunden.*
Hier könnte etwas dran sein. Weniger Hin und Her mit Großkonzernen, und statt sie mit jedem Prompt reicher zu machen, nutzt man kleine lokale Modelle, die die Privatsphäre viel stärker respektieren. Zu einem solchen Betriebsmodell wäre ich bereit, Open-Source-Beiträge zu leisten oder es sogar finanziell zu unterstützen. Auch wenn ich kein großer Fan der Mozilla-Organisation bin, unterstütze ich gern Außenseiter.*
Herkömmliche Lesezeichen scheitern, weil die auf Erinnerung basierende Organisationsweise nicht skaliert. Solche Interfaces sind skalierbar und könnten, wenn sie richtig umgesetzt werden, das Ganze ersetzen. Wenn man darüber nachdenkt, ließe sich das auch auf alle lokalen Dateien anwenden und könnte als bessere Version des Dateisystem-Datenbank-Konzepts dienen. Oder auch für bestimmte Wissensbasen, zum Beispiel ein LLM-basiertes Zotero.*
Für Interessierte hier der Link zum PrivateGPT-Repository: https://github.com/imartinez/privateGPT. Auf der offiziellen Website scheint es nicht verlinkt zu sein.*
Als ehemaliger Praktikant, der die Firefox-OS-Ära erlebt hat, gibt mir das das Gefühl, dass Mozilla künftig wieder in den OS-Bereich einsteigen könnte. Das Internet wurde geboren, um Menschen zu verbinden, aber alle coolen Funktionen in den Browser zu integrieren, ist nicht unbedingt der beste Weg. Firefox OS war im Grunde Gecko und HTML5-Rendering auf einem kleinen Linux-Kernel. So wie iOS und iPadOS könnte Mozilla ein ähnliches OS für Geräte/Plattformen anbieten. Da das Unternehmen in den letzten fünf Jahren in AR und VR investiert hat, würde es mich nicht überraschen, wenn am Ende erneut auf ein anderes Firefox OS gesetzt wird.*
Wolltest du auf ein geforktes Repository verlinken? Der Link https://memorycache.ai/developer-blog/2023/11/30/we-have-a-website.html führt zu https://github.com/misslivirose/Memory-Cache, aber war eigentlich https://github.com/Mozilla-Ocho/Memory-Cache gemeint?*
Ich mache so etwas schon lange. Die FF-Lösung ist nur stärker automatisiert.