Ein autonomer Bagger errichtet eine 6 Meter hohe Trockenmauer
- Forschende der ETH Zürich haben ein Verfahren entwickelt, mit dem ein autonomer Bagger selbstständig eine Trockenmauer aus tonnenschweren Felsbrocken und Abbruchmaterial errichten kann.
- Trockenmauern nutzen lokal beschaffte Materialien und erreichen durch den Einsatz von Betonplatten mit geringem Energieeinsatz und ähnlichen Materialien eine hohe Ressourceneffizienz.
- Der autonome Bagger namens HEAP errichtete in einer digital geplanten und autonom ausgehobenen Landschaft und Parkanlage eine 6 Meter hohe und 65 Meter lange Trockenmauer.
Zusammenarbeit der Forschenden und technische Entwicklung
- Forschende aus verschiedenen Bereichen wie Gramazio Kohler Research, dem Robotics Systems Lab, dem Vision for Robotics Lab und dem Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur arbeiteten zusammen, um diese innovative Designanwendung zu entwickeln.
- Das Projekt wurde im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts für digitale Fabrikation (NCCR dfab) durchgeführt.
Einsatz von Sensoren und Algorithmen im autonomen Bagger
- Der Bagger nutzt Sensoren, um autonom eine 3D-Karte der Baustelle zu erstellen und vorhandene Baublöcke und Steine zu identifizieren, die für den Bau der Mauer verwendet werden.
- Mithilfe speziell entwickelter Werkzeuge und Machine-Vision-Technologien kann der Bagger große Steine in seiner Umgebung scannen und greifen sowie ihr ungefähres Gewicht und ihren Schwerpunkt bestimmen.
- Ein Algorithmus bestimmt die optimale Position für jeden Stein, und der Bagger führt die Arbeit selbstständig aus und platziert die Steine an der vorgesehenen Stelle.
- Die autonome Maschine kann 20 bis 30 Steine auf einmal setzen, was in etwa der Menge entspricht, die mit einer einzigen Lieferung bereitgestellt werden kann.
Meinung von GN⁺
Der wichtigste Punkt dieses Artikels ist der technologische Fortschritt, durch den autonome Bagger menschliche Arbeit bei groß angelegten Bauprojekten ersetzen können. Diese Technologie kann die Arbeitseffizienz auf Baustellen erheblich steigern und eröffnet die Möglichkeit, die Umweltbelastung durch einen effizienteren Ressourceneinsatz zu verringern. Von dieser innovativen Forschung werden voraussichtlich nicht nur die Bauindustrie, sondern auch die Robotik und die digitale Fabrikation spannende Fortschritte erhalten.
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Hacker-News-Kommentare
Im ländlichen Teil Kataloniens in Spanien gibt es eine traditionelle Bauweise namens "Pedra Seca". Dabei werden Strukturen ausschließlich aus Steinen errichtet, und sie wird vor allem in der Landwirtschaft noch immer verwendet.
Es wird der Wert anerkannt, Mauern aus Trockenstein zu errichten. Zu entscheiden, welcher Stein wo platziert werden soll, ist eine meditative Kunst. Es wurde versucht, Wildblumen auf der Mauer wachsen zu lassen, aber die Samen fielen herunter oder wurden von Vögeln gefressen. Inspiriert davon füllte der Vorgesetzte Schrotpatronen mit Samen und schoss sie auf die Mauer, woraufhin sie im folgenden Jahr mit Blumen bedeckt war.
Ein Unternehmen namens 'Gravis Robotics' entwickelt interessante Technologie. In ihrem Werbevideo sind auch technische Details enthalten.
Aus Trockenstein gebaute Mauern sind arbeitsintensiv und erfordern hohe Fachkenntnis, also eine Game-Changer-Technologie. Es gibt Fragen zur Sicherheit solcher Mauern, doch aus Erfahrung ist bekannt, dass von erfahrenen Menschen gebaute Mauern sicher sind.
Es ist schwierig, schweres Gerät mit vielen Freiheitsgraden zu bedienen, das für Menschen schwer handhabbar ist. Schon vor Jahrzehnten wurde ein Bagger mit Virtual-Reality-Eingabegeräten und Force Feedback entwickelt, kam aber nie als Produkt auf den Markt.
Durch kommende multimodal basierte Modelle werden mehr Roboter erscheinen, und die Robotik wird sich in den nächsten fünf Jahren stark verändern. China plant, bis 2025 humanoide Roboter in Massenproduktion herzustellen, und Tesla plant, der Öffentlichkeit zwischen 2025 und 2027 günstige Roboter anzubieten.
ETH Zurich ist eine bekannte Ingenieurhochschule und wird mit dem Informatiker Edsger Dijkstra in Verbindung gebracht, obwohl er dort tatsächlich nicht ansässig war.
Das Foto der Mauer im Artikel wirkt digital manipuliert. Im linken Bereich, wo eine Person läuft, werden die Steine gleichmäßig grau und passen nicht zu den Spiegelungen im Wasser. Möglicherweise sollte damit ein digitaler Plan mit der realen Mauer verglichen werden.
Es wird darüber spekuliert, ob man in einigen Jahrzehnten durch Anschließen einer Webcam tatsächlich Minecraft in der realen Welt spielen kann.