Krita AI Diffusion – Generative KI für das Open-Source-Malwerkzeug Krita
(github.com/Acly)- Unterstützt Inpainting und Outpainting direkt im Krita-Workflow
- Bereich auswählen und auf einen Button klicken, dann werden neue Inhalte erzeugt, die zum Bild passen
- Die Leinwand erweitern und neue Bereiche mit generierten Inhalten füllen, wodurch das Bild natürlich passend fortgesetzt wird
- Prompts sind optional und müssen nicht zwingend eingegeben werden
- Ziel ist es, mehr Funktionen zu bieten als Photoshops „Generative Fill/Expand“
- Durch Anpassen der Stärke kann vorhandener Inhalt (
img2img) verfeinert oder ein Bild komplett von Grund auf neu erzeugt werden - Alles läuft lokal, ist Open Source und kostenlos
Funktionsübersicht
- Inpaint: Mit den Auswahlwerkzeugen von Krita Bereiche markieren und vorhandene Inhalte im Bild entfernen oder ersetzen
- Outpaint: Die Leinwand erweitern, leere Bereiche auswählen und sie automatisch mit Inhalten füllen, die sich natürlich in das bestehende Bild einfügen
- Generate: Neue Bilder von Grund auf aus Wörtern oder vorhandenen Bildern erzeugen
- Refine: Einen Stärkeregler für Detailanpassungen verwenden, statt vorhandene Bildinhalte vollständig zu ersetzen
- Control: Die Bildgenerierung direkt mit Skizzen oder Line Art steuern, Tiefen- oder Normal-Maps aus vorhandenen Bildern oder 3D-Szenen verwenden
- Resolutions: Effizient in allen Auflösungen arbeiten, automatisch für das KI-Modell geeignete Auflösungen verwenden und an Bildbereiche anpassen
- Upscaling: Bilder ohne Speicherengpässe auf 4k, 8k oder mehr hochskalieren und anreichern
- Job Queue: Da die Bildgenerierung je nach Hardware Zeit benötigen kann, lassen sich Aufträge in eine Warteschlange einreihen und abbrechen
- History: Nicht jedes Bild wird ein Meisterwerk, deshalb Ergebnisse vorab ansehen und frühere Generierungen sowie Prompts jederzeit durchsuchen
- Strong Defaults: Vielseitige Standard-Style-Presets für eine einfache UI, die viele Szenarien abdecken
- Customization: Eigene Presets erstellen – Stable-Diffusion-Checkpoints auswählen, LoRAs hinzufügen, Sampler anpassen usw.
Erste Schritte
- Das Plugin enthält einen integrierten Installer für ein Stable-Diffusion-Backend
- Voraussetzungen: Windows oder Linux (MacOS ungetestet), unter Linux müssen Python +
venvinstalliert sein - Hardware-Unterstützung: Für den lokalen Betrieb wird eine leistungsfähige Grafikkarte mit mindestens 6 GB VRAM empfohlen, andernfalls ist die Bildgenerierung sehr langsam
- Installation: Krita installieren, Plugin herunterladen und in den Ordner
pykritaentpacken, Plugin in den Krita-Einstellungen aktivieren und neu starten, Plugin-Docker anzeigen, auf „Configure“ klicken, um den Server zu installieren - GPU-Cloud: Statt lokal auszuführen kann eine GPU gemietet werden; in diesem Fall ist Schritt 5 nicht erforderlich, und das Plugin verbindet sich mit einem Remote-Server
- Optional: ComfyUI-Server anpassen; statt der automatischen Installation ist auch eine manuelle Installation oder die Nutzung einer bestehenden Installation möglich. Wenn der Server vor dem Start von Krita bereits lokal läuft, versucht das Plugin automatisch, sich zu verbinden. Auch ein Remote-Server kann verwendet werden.
Meinung von GN⁺
Das Wichtigste an diesem Artikel ist die Veröffentlichung eines neuen Plugins, mit dem Krita-Nutzer KI-Technologien einsetzen können, um ihren kreativen Prozess zu vereinfachen und zu verbessern. Das Plugin bietet verschiedene Funktionen wie Bildgenerierung, Erweiterung und Detailanpassung und könnte den Workflow digitaler Künstler grundlegend verändern. Dass es Open Source ist und sich anpassen lässt, dürfte besonders für technikinteressierte Softwareeinsteiger spannend sein.
2 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Die Krita-Community und das Kernteam vertreten eine klar ablehnende Haltung gegenüber künstlicher Intelligenz.
Geteilte Erfahrungen mit der Nutzung eines Systems für interaktives AI-Zeichnen.
AMD-GPUs werden über DirectML unterstützt, aber nur unter Windows.
Das Gute an Krita und an Kunst war, dass mit günstigen Werkzeugen und nur mit dem Internet jeder mit Kunst Geld verdienen konnte.
Wenn man denkt, dass AI in wenigen Jahren alle möglichen Kunstwerke erzeugen wird, wirkt schon der Versuch kreativer Arbeit selbst sinnlos.
Geteilte Erfahrung einer Person, die kreative Arbeit mit derzeit frei verfügbaren leistungsstarken Computing-Ressourcen betreibt.
Geteilte Installationserfahrung unter Ubuntu.
Bewunderung dafür, dass Open-Source-Software Funktionen wie Adobe Photoshop umgesetzt hat.
Eine leistungsstarke Grafikkarte wird empfohlen, mindestens 6 GB VRAM sind erforderlich.
Ein Nutzer drückt Bedauern darüber aus, nicht über die nötige Hardware zu verfügen.
Frage, ob es auch mit mehreren GPUs funktioniert.