Offenlegungspflicht für mit KI erstellte Inhalte und Content-Labels
- In den kommenden Monaten wird ein Update eingeführt, das Zuschauer darüber informiert, ob die Inhalte, die sie sehen, synthetische Inhalte sind
- Creator müssen dies offenlegen, wenn sie realistisch veränderte oder synthetische Inhalte erstellt haben, etwa unter Verwendung von KI-Tools
- Creator, die sich wiederholt dagegen entscheiden, diese Informationen offenzulegen, können mit der Entfernung von Inhalten, einer Sperrung aus dem YouTube-Partnerprogramm oder anderen Sanktionen belegt werden
- Zuschauer werden auf zwei Arten darüber informiert, dass Inhalte verändert oder synthetisch sind
- Ein neues Label wird im Beschreibungsbereich hinzugefügt und weist darauf hin, dass Teile des Inhalts verändert oder synthetisch sind
- Für bestimmte Arten von Inhalten zu sensiblen Themen wird im Videoplayer ein deutlich sichtbarereres Label angezeigt
- In manchen Bereichen reichen Labels allein nicht aus, um das Schadensrisiko zu mindern; einige synthetische Medien werden unabhängig davon, ob sie gekennzeichnet sind oder nicht, von der Plattform entfernt, wenn sie gegen die Community-Richtlinien verstoßen
- Ein Beispiel: Ein synthetisches Video mit realistischer Gewalt kann entfernt werden, wenn es darauf abzielt, Zuschauer zu schockieren oder Ekel auszulösen
- Sobald dieses Update verfügbar ist, werden Inhalte, die mit den generativen KI-Produkten und -Funktionen von YouTube erstellt wurden, eindeutig als veränderte oder synthetische Inhalte gekennzeichnet
Neue Optionen für Creator, Zuschauer und Künstler
- In den kommenden Monaten wird Google über einen „Datenschutzantragsprozess“ die Möglichkeit schaffen, die Entfernung von KI-generierten Inhalten oder anderen synthetischen beziehungsweise veränderten Inhalten zu beantragen, die identifizierbare Personen simulieren, einschließlich ihres Gesichts oder ihrer Stimme
- Nicht alle Inhalte werden von YouTube entfernt; bei der Bewertung solcher Anträge berücksichtigt YouTube verschiedene Faktoren
- Dazu kann gehören, ob es sich um Parodie oder Satire handelt, ob die antragstellende Person eindeutig identifizierbar ist und ob Amtsträger oder Prominente vorkommen; in diesen Fällen können strengere Maßstäbe gelten
- Außerdem wird eine Funktion eingeführt, mit der Musikpartner die Entfernung von KI-generierten Musikinhalten beantragen können, die die unverwechselbare Gesangs- oder Rap-Stimme eines Künstlers imitieren
- Bei der Entscheidung über die Genehmigung eines Löschantrags werden Faktoren berücksichtigt, etwa ob der Inhalt Gegenstand einer Berichterstattung ist oder ob die synthetischen Vocals analysiert oder kritisiert werden
- Diese Löschanträge stehen Plattenlabels oder Vertriebsunternehmen zur Verfügung, die Künstler vertreten, die an den ersten KI-Musikexperimenten von YouTube teilnehmen
Einsatz von KI-Technologie zur Stärkung der Inhaltsmoderation
- YouTube kombiniert seit jeher Menschen und Machine-Learning-Technologie, um die Community-Richtlinien durchzusetzen
- Weltweit sind mehr als 20.000 Google-Reviewer im Einsatz
- KI-Klassifikatoren helfen dabei, potenziell regelwidrige Inhalte in großem Maßstab zu erkennen, während Reviewer prüfen, ob die Inhalte tatsächlich gegen die Richtlinien verstoßen
- KI verbessert fortlaufend Geschwindigkeit und Genauigkeit der Systeme zur Inhaltsmoderation
Der KI-Wandel steht unmittelbar bevor: "The AI transformation is at our doorstep"
- Mit generativer KI stehen wir bei YouTube erst am Anfang der Reise, neue Formen von Innovation und Kreativität zu ermöglichen
- Wir sind sehr gespannt auf das Potenzial dieser Technologie und wissen, dass das, was als Nächstes kommt, in den kommenden Jahren Auswirkungen auf die gesamte Kreativbranche haben wird
- YouTube wird mit Kreativen, Künstlern und anderen Akteuren der Kreativbranche zusammenarbeiten, um eine Zukunft aufzubauen, von der wir alle profitieren
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