1 Punkte von GN⁺ 2023-11-15 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Pläne für die Open-Source-Umstellung und die Einstellung des Dienstes von Placemark

  • Stopp der Neuanmeldungen bei Placemark.io
    • Placemark.io stellt ab heute neue Registrierungen ein.
  • Kostenloser Service für bestehende Kunden und Zeitplan für die Abschaltung der Server
    • Bestehende Kunden können den Dienst bis zum 19. Januar 2024 kostenlos nutzen, danach werden die Server abgeschaltet.
  • Plan zur Veröffentlichung des Quellcodes
    • Im Januar soll der vollständige Quellcode der Website veröffentlicht werden; das kann allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Erfahrungen bei der Entwicklung von Placemark und Erwartungen an die Open-Source-Umstellung

  • Erfahrungen bei der Entwicklung von Placemark
    • Der Aufbau von Placemark hat sehr viel Spaß gemacht, und dabei konnte viel gelernt und viele neue Menschen kennengelernt werden.
  • Erwartungen an die Zukunft als Open-Source-Projekt
    • Es besteht die Hoffnung, dass Placemark als Open-Source-Projekt weitergeführt oder als Inspiration und Ressource für künftige Projekte genutzt wird.

Dankesworte

  • Dank an alle, die Placemark unterstützt haben
    • Es wird allen gedankt, die Placemark ausprobiert und unterstützt haben.
  • Besonderer Dank an bestimmte Personen
    • Besonderer Dank gilt Gabriel Coch, Aaron Boodman, Jeff Frankl, Brian Lovin, Adam Krebs, Prerna Nadathur sowie Steve Krouse und Val Town.

Meinung von GN⁺

  • Die Open-Source-Umstellung von Placemark kann über das Scheitern des bisherigen Geschäftsmodells hinaus eine Chance zur Schaffung neuer Werte sein.
  • Dieser Beitrag bietet ein interessantes Beispiel für alle, die sich mit Wachstum und Scheitern von Software-Startups sowie mit dem Wechsel zu Open Source beschäftigen.
  • Die Erfahrungen von Placemark können Entwickler dazu inspirieren, aus Misserfolgen zu lernen und Wege zu finden, zur Community beizutragen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-11-15
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Kommentar drückt Dankbarkeit für die Entscheidung aus, das Projekt als Open Source zu veröffentlichen, und bewertet es positiv, dass die Informationen nicht monopolisiert oder entsorgt, sondern offengelegt wurden, wie es viele Dienste oft tun, wenn sie keine Nachhaltigkeit erreichen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht einfach ist, ein Geschäft rund um Software aufzubauen: Man muss viele Kunden im Wert von jeweils 20 US-Dollar gewinnen, und obwohl die Grenzkosten pro Nutzer niedrig sind, fällt es Menschen schwer, für Software Geld auszugeben. Außerdem wird um zusätzliche Informationen zur Größe der Enterprise-Kundschaft gebeten.
  • Es wird die Meinung geäußert, dass es wünschenswert gewesen wäre, die Software noch vor der Abschaltung der Server als Open Source zu veröffentlichen. Dieses Verhalten sei aber bereits besser als das von 98 % der Branche, und es wird ausgedrückt, dass man deshalb auch andere Produkte dieses Entwicklers nutzen möchte.
  • Es wird erwähnt, dass es erfreulich sei zu sehen, wie GIS-Tools zunehmend zugänglicher werden, und ein kürzlich entdecktes Konkurrenzprodukt wird vorgestellt.
  • Das neue Projekt Val wird als sehr cool bewertet, und nach mehreren Monaten Nutzung zeigt man sich damit sehr zufrieden.
  • Es wird die Frage aufgeworfen, ob es Fälle geben könnte, in denen Software nach einer Open-Source-Veröffentlichung populär wird und anschließend neu inkorporiert und neu lizenziert wird, und ob es solche Beispiele bereits gegeben hat.
  • Es wird erwähnt, dass man die App vorher nicht kannte, diese Ankündigung zur Einstellung aber durch ihre Klarheit und Direktheit Vertrauen schafft: Sie verwendet keine unternehmerische Sprache, um das Scheitern zu umschreiben, bietet Kunden eine vernünftige Übergangsfrist und einen Rabatt (kostenlos) und stellt den Code als Open Source bereit, sodass man gern Kunde des nächsten Projekts des Gründers werden würde.
  • Jemand hat Placemark über ein Jahr lang genutzt, um für torontoverse.com maßgeschneiderte kartenbasierte Grafiken zu erstellen. Es gebe in diesem Bereich viele Web-Apps und natürlich immer QGIS, aber Placemark habe die richtige Balance zwischen Einfachheit und Leistungsfähigkeit getroffen.
  • Es wird erwähnt, dass die von Placemark gesammelten geografischen Objekte und zugehörigen Daten gut strukturiert seien und damit Schwierigkeiten bei der Integration der Daten in andere Systeme lösen. Außerdem wird erklärt, dass die eigene Genossenschaft einen ähnlichen Dienst anbietet, ihn aber nicht als SaaS verkauft, sondern mit FOSS startet und auf einem Geschäftsmodell basiert, bei dem begleitende Services verkauft werden.
  • Es wird infrage gestellt, ob die kollaborative Echtzeit-Bearbeitungsfunktion nicht zu ambitioniert gewesen sei. Zwar wolle jedes Startup ein einzigartiges Verkaufsargument haben, doch diese Funktion habe womöglich zu viel Aufwand erfordert und sei in der Praxis vielleicht gar nicht so stark nachgefragt worden.