- YouTubes jüngstes Vorgehen gegen Adblocker hat zu einem starken Anstieg der Nutzer geführt, die solche Software deinstallieren.
- Gleichzeitig suchen noch mehr Nutzer nach besseren Adblockern, die YouTubes Warnungen umgehen können.
- Einige Nutzer wechseln sogar zu neuen Browsern, um YouTubes Bemühungen zur Adblocker-Erkennung zu entgehen.
- YouTubes Maßnahmen gegen Adblocker haben sich von einem kleinen Experiment zu einem weltweiten Rollout ausgeweitet.
- Ein Bericht von Wired zufolge haben im Oktober Hunderttausende Nutzer ihre Adblocker gelöscht, vermutlich wegen YouTubes Vorgehen.
- Dennoch zeigen die Daten, dass eine Rekordzahl von Menschen alternative Adblocker installiert, die YouTubes Erkennung umgehen können.
- Beim beliebten Adblocker Ghostery haben sich Installationen und Deinstallationen im vergangenen Monat verdreifacht bis verfünffacht; mehr als 90 % der Deinstallationen erfolgten, weil die Software bei YouTube nicht funktionierte.
- Bei einem weiteren Adblocker, AdGuard, stieg die Zahl der täglichen Deinstallationen in Chrome vom 9. Oktober bis Monatsende von 6.000 auf 11.000.
- Die kostenpflichtige Version von AdGuard scheint jedoch gegen YouTubes Sperre immun zu sein, und als sich das herumsprach, stieg die Nutzerzahl.
- Einige Nutzer suchen nach Lösungen wie NewPipe, einer YouTube-ähnlichen Website, auf der sich Videos auf der Plattform ohne Werbung abspielen lassen.
- Branchenexperten warnen, dass YouTubes Versuch, Adblocker zu blockieren, zu komplexeren Blockierstrategien und unbeabsichtigten Sicherheitslücken führen könnte.
- Erweiterungen wie uBlock Origin und Adblock Plus funktionieren weiterhin in Firefox, und Adblock Plus hat Vorschläge bereitgestellt, wie sich die Adblocker-Schranke umgehen lässt.
- Eine weitere Option für Nutzer ist ein YouTube-Premium-Abo, um Werbung zu vermeiden.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
invidiousentdeckt, die dieselben YouTube-Videos ohne Werbung anbieten und zugleich den Datenschutz verbessern.