2 Punkte von GN⁺ 2023-11-06 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • YouTubes jüngstes Vorgehen gegen Adblocker hat zu einem starken Anstieg der Nutzer geführt, die solche Software deinstallieren.
  • Gleichzeitig suchen noch mehr Nutzer nach besseren Adblockern, die YouTubes Warnungen umgehen können.
  • Einige Nutzer wechseln sogar zu neuen Browsern, um YouTubes Bemühungen zur Adblocker-Erkennung zu entgehen.
  • YouTubes Maßnahmen gegen Adblocker haben sich von einem kleinen Experiment zu einem weltweiten Rollout ausgeweitet.
  • Ein Bericht von Wired zufolge haben im Oktober Hunderttausende Nutzer ihre Adblocker gelöscht, vermutlich wegen YouTubes Vorgehen.
  • Dennoch zeigen die Daten, dass eine Rekordzahl von Menschen alternative Adblocker installiert, die YouTubes Erkennung umgehen können.
  • Beim beliebten Adblocker Ghostery haben sich Installationen und Deinstallationen im vergangenen Monat verdreifacht bis verfünffacht; mehr als 90 % der Deinstallationen erfolgten, weil die Software bei YouTube nicht funktionierte.
  • Bei einem weiteren Adblocker, AdGuard, stieg die Zahl der täglichen Deinstallationen in Chrome vom 9. Oktober bis Monatsende von 6.000 auf 11.000.
  • Die kostenpflichtige Version von AdGuard scheint jedoch gegen YouTubes Sperre immun zu sein, und als sich das herumsprach, stieg die Nutzerzahl.
  • Einige Nutzer suchen nach Lösungen wie NewPipe, einer YouTube-ähnlichen Website, auf der sich Videos auf der Plattform ohne Werbung abspielen lassen.
  • Branchenexperten warnen, dass YouTubes Versuch, Adblocker zu blockieren, zu komplexeren Blockierstrategien und unbeabsichtigten Sicherheitslücken führen könnte.
  • Erweiterungen wie uBlock Origin und Adblock Plus funktionieren weiterhin in Firefox, und Adblock Plus hat Vorschläge bereitgestellt, wie sich die Adblocker-Schranke umgehen lässt.
  • Eine weitere Option für Nutzer ist ein YouTube-Premium-Abo, um Werbung zu vermeiden.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-11-06
Hacker-News-Kommentare
  • Einige Leser bezweifeln die Behauptung, YouTubes Plan sei gescheitert, und argumentieren, dass eine solche Aussage verfrüht sei, solange die Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen unbekannt sind.
  • Es gibt den Vorschlag, dass die nächste Generation der Werbevermeidung darin bestehen könnte, dass gefälschte Agenten so tun, als würden sie Werbung ansehen, und anschließend Videos, die Nutzer später sehen werden, in eine Warteschlange stellen.
  • Einige Nutzer empfehlen, YouTube-Werbung mit Erweiterungen wie Firefox und uBlock Origin zu umgehen, während andere den Kauf von YouTube Premium vorschlagen.
  • Nutzer haben gelernt, Werbeblocker effektiver zu verwenden, etwa indem sie die Filterlisten von uBlock Origin regelmäßig aktualisieren.
  • Einige Nutzer haben alternative Seiten wie invidious entdeckt, die dieselben YouTube-Videos ohne Werbung anbieten und zugleich den Datenschutz verbessern.
  • Es gibt eine Debatte über die Ethik der Nutzung von Werbeblockern; einige argumentieren, dass dadurch Kreativen Geld entzogen wird.
  • Nutzer haben ein Tool namens SponsorBlock entdeckt, das Sponsorennachrichten innerhalb von Videos automatisch überspringt.
  • Einige Firefox-Nutzer haben ihren Werbeblocker deaktiviert, weil ihnen eine Sperre auf YouTube drohte, und begonnen, YouTube und Google seltener zu nutzen.
  • Eine von einigen Nutzern vorgeschlagene Lösung ist die Verwendung von Erweiterungen, mit denen sich Werbung schnell abspielen lässt.
  • Es gibt Nutzer, die YouTube seit der Zunahme der Werbung seltener verwenden, und die sich fragen, ob die gestiegenen Werbeeinnahmen potenzielle Verluste durch rückläufige Nutzerzahlen ausgleichen können.
  • Einige Nutzer haben herausgefunden, dass sich Beschränkungen für Werbeblocker umgehen lassen, wenn man YouTube-Links in einem privaten Fenster öffnet, ohne im Konto angemeldet zu sein.