Mit der Funktion „Immersive View for Routes“ die Strecke schon vorab kennenlernen
- Die auf der diesjährigen Google I/O angekündigte immersive Ansicht wird ab dieser Woche für iOS und Android ausgerollt
- Amsterdam, Barcelona, Dublin, Florenz, Las Vegas, London, Los Angeles, Miami, New York, Paris, San Francisco, San Jose, Seattle, Tokio, Venedig
- Bei der Fahrradroutenplanung lässt sich die Route in einer mehrdimensionalen Ansicht prüfen. Detaillierte visuelle Abbiegehinweise helfen dabei, sich auf jede Abbiegung vorzubereiten
- Mit einem Zeitschieberegler lässt sich die Abfahrt anhand von Informationen wie simulierten Verkehrs- und Wetterbedingungen planen
- Basierend auf Immersive View for Places, das mit KI arbeitet, um Milliarden von Street View- und Luftbildern zusammenzuführen
- Entwickler können nun mit der diese Woche erscheinenden Funktion „Photorealistic 3D Tiles for Google Maps“ eigene immersive Erlebnisse erstellen
Die Umgebung in Maps mit Lens leichter verstehen
- Lens in Maps (früher Search with Live View) nutzt KI und Augmented Reality, damit man sich beim Erkunden neuer Städte oder beim Entdecken versteckter lokaler Orte schnell zurechtfindet
- Wer im Suchfeld auf das Lens-Symbol tippt und das Smartphone hochhält, kann Informationen zu nahegelegenen Geldautomaten, Umsteigestationen, Restaurants, Cafés und Geschäften abrufen
- Ab dieser Woche wird Lens in Maps auf mehr als 50 weitere Städte ausgeweitet, darunter Austin, Las Vegas, Rom, São Paulo und Taipeh
Sicherer navigieren mit detaillierteren Karten
- Schon bald wird die Navigationskarte die reale Welt noch präziser widerspiegeln
- Nicht nur die Farben der gesamten Karte werden aktualisiert, auch Gebäude werden realistischer dargestellt, sodass man sich besser orientieren kann
- Auf Autobahnen, wo besonders anspruchsvolle Fahrsituationen wie Ausfahrten mit schnellem Spurwechsel häufig vorkommen, helfen verbesserte Spurdetails bei der Vorbereitung
- Die Einführung ist in den kommenden Monaten in 12 Ländern geplant, darunter die USA, Kanada, Frankreich und Deutschland
- In den USA wird man bald sehen können, ob auf der Route Fahrspuren für Mautsysteme vorhanden sind
- In Europa wird KI-gestützte Information zu Tempolimits auf 20 Länder ausgeweitet, damit man auch dann sicher fahren kann, wenn Verkehrsschilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen schwer zu erkennen sind
- Beide Funktionen werden in den kommenden Monaten für Android, iOS und Fahrzeuge mit integriertem Google verfügbar sein
Mehr Informationen für E-Autos, um Ladeangst zu verringern
- Fahrer von E-Autos sehen nützlichere Informationen zu Ladestationen, etwa ob ein Ladegerät mit dem Fahrzeug kompatibel ist und ob verfügbare Ladepunkte schnell, mittel oder langsam laden
- Da etwa 25 % aller Ladegeräte in den USA zeitweise ausfallen, lässt sich auch sehen, wann ein Ladegerät zuletzt genutzt wurde, um keine Zeit mit der Suche nach defekten Ladepunkten zu verlieren
- Ab dieser Woche werden diese Informationen weltweit über iOS und Android überall dort ausgerollt, wo Angaben zu E-Auto-Ladestationen verfügbar sind
- Informationen zu EV-Ladestationen werden Entwicklern auch über die Places API der Google Maps Platform bereitgestellt, sodass Unternehmen Echtzeitinformationen zu EV-Ladestationen in Websites und Apps anzeigen können
Mit neuen Suchmethoden Inspiration für Aktivitäten finden
- Manchmal weiß man genau, was man machen möchte, aber nicht, wohin man dafür gehen soll
- Die Suche in Google Maps entwickelt sich weiter, um mehr Antworten auf Fragen zu liefern, Aktivitäten zu entdecken und auf völlig neue Weise Inspiration zu bieten
- Sucht man in Maps nun nach bestimmten Begriffen wie „Tier-Latte-Art“ oder „Kürbisfeld mit Hund“, erhält man bildzentrierte Suchergebnisse zu passenden Orten
- Diese Ergebnisse basieren auf der Analyse von Milliarden Fotos, die von der Google-Maps-Community geteilt wurden, mithilfe von KI und fortschrittlichen Bilderkennungsmodellen
- Über visuelle Ortslisten lassen sich neue Orte entdecken, die genau zu den eigenen Vorstellungen passen
- Diese neue Art der Suche in Maps startet diese Woche in Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA und soll mit der Zeit auf weitere Länder ausgeweitet werden
- Auch in Situationen, in denen man gar nicht weiß, was man tun soll – etwa wenn am Wochenende plötzlich Zeit frei wird –, sollen besser organisierte Suchergebnisse die Fantasie anregen
- Wer zum Beispiel in Tokio ist und nach „Freizeitaktivitäten“ sucht, bekommt ortsbezogene Empfehlungen nach Themen wie „Anime“, „Kirschblüten“ oder „Kunstausstellungen“
- Durch Antippen eines interessanten Ortes lassen sich Details ansehen, und für später kann man ihn in einer Liste speichern
- Themenbezogene Suchergebnisse für Aktivitäten und Restaurants werden in den nächsten Wochen weltweit auf Android und iOS ausgeweitet
3 Kommentare
Was mich jedes Mal ärgert, wenn ich News zu Google Maps weitergebe: Dass man diese tollen Funktionen in Korea überhaupt nicht nutzen kann.
Wann will man ortsbezogene Dienste eigentlich noch unter Verweis auf allerlei Probleme blockieren? Das ist wirklich frustrierend.
Ich denke, dass in Korea fast alle ausländischen standortbasierten Dienste praktisch unbenutzbar gemacht werden und damit technischer Fortschritt durch Wettbewerb selbst blockiert wird.
Man müsste das Rauminformationsmanagementgesetz, das dem Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr als Grundlage dafür dient, die Ausfuhr von Kartendaten ins Ausland zu verhindern, grundlegend ändern, damit es solche Probleme nicht mehr gibt. Aber da die aktuelle Situation für inländische Unternehmen offenbar vorteilhafter ist, kommt wohl kein richtiger Schwung für eine Gesetzesänderung auf.
Auch ich als OpenStreetMap-Mitwirkender finde es sehr bedauerlich, dass es wegen der Bestimmung zum Verbot des Exports von Kartendaten viele Aktivitäten gibt, die nicht möglich sind.
Ich kenne jemanden, der selbst mit einer Karte nicht besonders leicht den Weg findet, daher dürfte dieses Update sehr willkommen sein.
(Besonders auf Reisen ins Ausland ...)
Jedenfalls gab es früher einmal eine AR-Funktion als Beta- und Datensammlungszweck, bei der man die Umgebung scannen konnte und dann der eigene Standort und das Ziel sehr präzise angezeigt wurden.
Vielleicht ist das jetzt die fertige Version davon.