2 Punkte von GN⁺ 2023-10-29 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Der Autor beschreibt den Prozess, seine Bibliothekskarte in der Wallet-App des iPhone zu digitalisieren
  • Die Bibliothekskarten der Seattle Public Library und des King County Library System enthalten Barcodes und sind zwar seit 2023 nicht mehr erforderlich, aber praktisch in der Nutzung
  • Die Wallet-App verwaltete ursprünglich sogenannte "passes", also eigene ZIP-Dateien voller JSON- und PNG-Dateien, die vom Anbieter per E-Mail oder über das Web an Nutzer verteilt werden
  • Der Autor stand vor zwei Hauptproblemen: dem Barcode-Format und der Tatsache, dass "passes" kryptografisch signiert sind
  • Seine Bibliothekskarte verwendet Codabar, eine in Bibliotheken weit verbreitete Barcode-Symbologie, die von der Wallet-App nicht unterstützt wird
  • Der Autor musste einen Weg finden, ein scannbares Bild zu erzeugen, das als Barcode funktioniert
  • Außerdem musste er einen Weg finden, "passes" kryptografisch zu signieren, ohne 99 US-Dollar für einen Apple-Entwickler-Pass-Signaturschlüssel zu bezahlen
  • Er probierte mehrere Apps zur Pass-Erstellung aus und fand eine, die die Offline-Erstellung von Pässen erlaubt
  • Er schrieb ein Shell-Skript, das ein Bitmap des codierten Codabar-Barcodes erzeugt
  • Er fand zudem einen Workaround, damit der Telefonbildschirm heller wird, wenn der Pass ausgewählt ist, auch wenn iOS den Barcode nicht erkennt
  • Mit openssl signierte er das Manifest und erzeugte die ZIP-Datei für den Pass
  • Er hat den Pass noch nicht in einer echten Bibliothek getestet, aber erfolgreich mit einem Barcode-Scanner gescannt
  • Er hofft, dass Apple Wallet um Unterstützung für Codabar erweitert und die Pflicht zu einer jährlichen Mitgliedschaft von 99 USD zum Signieren von Pässen abschafft

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-10-29
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Artikel über den Prozess, eine Bibliothekskarte auf einem Handy zu registrieren, der noch nicht in einer echten Bibliothek getestet wurde
  • Ein Nutzer schlägt vor, die Barcode-Nummer mit der App Loyalty Card Keychain oder Catima einzugeben und auf dem Handy anzuzeigen
  • Ein anderer Nutzer erwähnt, die .png des Barcodes per E-Mail zu senden und sie bei Bedarf in der Fotos- oder Gmail-App zu öffnen
  • Als schnellere Alternative schlagen einige Nutzer vor, sich die Bibliothekskartennummer einfach zu merken
  • Kritik an der technischen Unterlegenheit des Metro-Systems in Seattle, verbunden mit der Forderung nach Verbesserungen auf das Niveau anderer großer Städte
  • Diskussion über die kryptografische Signatur von Pässen; es wird infrage gestellt, ob dies nötig ist, obwohl stattdessen HTTPS verwendet werden könnte
  • Der Barcode Writer von Pure Postscript wird zur Barcode-Erzeugung empfohlen
  • Der Artikel und der darin beschriebene Prozess wirken insgesamt wie ein unterhaltsames Projekt und werden nicht als praktische Lösung angesehen