- Der Python-Lenkungsausschuss hat angekündigt, den Global Interpreter Lock (GIL) in künftigen Python-Releases optional zu machen
- PEP 703 ist noch ein Vorschlag in Diskussion, die Details werden noch festgelegt
- Die no-GIL-Version von Python dürfte einige der schwierigsten Probleme der Informatik lösen, insbesondere das Benennungsproblem
- Der Autor von PEP 703, Sam Gross, diskutierte die Wechselwirkung zwischen dem Vorschlag und der stabilen ABI von CPython
- Die stabile ABI wird für Erweiterungen verwendet, um binäre Wheels zu ermöglichen, die mit mehreren CPython-Versionen kompatibel sind
- Der Vorschlag geht von einer einzelnen CPython-Version ohne GIL aus, aber bis dahin wird es Interpreter-Builds geben, mit denen sich der no-GIL-Betrieb testen lässt
- Erweiterungen, die für die stabile ABI erstellt wurden, sind nicht mit no-GIL-CPython 3.13 kompatibel, aber Gross schlägt vor, sie nach dieser Version so zu ändern, dass sie mit zwei Arten von CPython-Builds funktionieren
- Die Diskussion über die Benennung der no-GIL-Version wurde in einen separaten Thread ausgelagert
- Der Lenkungsausschuss einigte sich darauf, den Namen "nogil" zur Beschreibung des Builds zu vermeiden, und schlug stattdessen "free-threading" als Alternative vor
- Die endgültige Genehmigung von PEP 703 steht noch aus, und der Lenkungsausschuss arbeitet daran, die Genehmigungskriterien zu präzisieren
- Es wird erwartet, dass die no-GIL-Version von CPython in den kommenden fünf Jahren und darüber hinaus erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung von CPython und sein Ökosystem haben wird
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