- Ein Artikel über die Portierung von Lotus 1-2-3, einer 30 Jahre alten Software, auf Linux
- Der Autor, ein begeisterter Lotus-1-2-3-Fan, pflegt Treiber, damit die Software auf modernen Systemen gut funktioniert
- Lotus 1-2-3 wurde so entworfen, dass es sich über Plugins oder „Add-ins“ erweitern lässt, doch der Compiler und das SDK für LPL, die spezielle Sprache, in der diese Add-ins geschrieben wurden, sind verschwunden
- Der Autor fand bei einem Sysop aus der BBS-Szene der 90er Jahre eine Kopie des SDK und nutzte sie, um einige Beispiel-Plugins zu erstellen
- Der Autor fand eine Kopie von Lotus 1-2-3 für UNIX, die als verschollen galt, und beschloss, sie auf Linux zu portieren
- Der Portierungsprozess umfasste die Bewältigung verschiedener technischer Herausforderungen, darunter inkompatible Systemaufrufe zwischen UNIX und Linux, inkompatible Funktionen und komplexes
termios
- Der Autor nutzte GNU
objcopy, um COFF-Objektdateien in ELF umzuwandeln, das unter Linux verwendete Format, und erstellte ein Tool namens coffsyrup, um COFF-Symbole zu entfernen
- Der Autor musste die Lizenzprüfung umgehen, da die Software ohne Lizenz den Betrieb verweigerte
- Das portierte Lotus 1-2-3 ist nun unter Linux zu 100 % nutzbar, auch wenn noch einige Probleme gelöst werden müssen
- Der Autor hat den gesamten Code auf GitHub veröffentlicht, für alle, die es selbst ausprobieren möchten
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