2 Punkte von GN⁺ 2023-10-11 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Forschende der Rice University haben ein magnetoelektrisches Material entwickelt, das durchtrennte Nerven wieder verbinden kann.
  • Dieses Material ist das erste, das Nervengewebe direkt stimulieren kann.
  • Das Material kann Nervengewebe auf minimalinvasive Weise stimulieren, indem es Magnetfelder in elektrische Felder umwandelt.
  • Es führt die magnetoelektrische Umwandlung 120-mal schneller durch als ähnliche Materialien.
  • Die Forschenden zeigten, dass das Material in einem Rattenmodell verwendet werden kann, um die Lücke eines beschädigten Spinalnervs zu überbrücken.
  • Das Material könnte Therapien zur Nervenstimulation grundlegend verändern und deutlich weniger invasiv machen.
  • Das magnetoelektrische Material besteht aus einer piezoelektrischen Schicht aus Blei-Zirkonat-Titanat, die zwischen zwei magnetostriktiven Schichten aus einer metallischen Glaslegierung eingebettet ist.
  • Die Forschenden schichteten Platin, Hafniumoxid und Zinkoxid auf den ursprünglichen magnetoelektrischen Film, um eine nichtlineare Reaktion zu erzeugen.
  • Das Material könnte auch in anderen Anwendungsfeldern wie Sensorik und Speicher für Elektronik eingesetzt werden.
  • Die Studie wurde von der National Science Foundation und den National Institutes of Health unterstützt.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-10-11
Hacker-News-Kommentare
  • Technisch entwickelte Materialien könnten Nerven-zu-Digital- und Digital-zu-Nerven-Umwandlungen ermöglichen und damit die Möglichkeit eröffnen, den menschlichen Körper durch Robotik zu ersetzen.
  • Diese Technologie könnte zur Reparatur des Rückenmarks oder zur Behebung einfacher Nervendurchtrennungen eingesetzt werden, wird jedoch nicht ausdrücklich so beschrieben.
  • Es gibt die Sorge, dass es lange dauern könnte, bis solche Innovationen den Markt erreichen, was für Menschen mit Rückenmarksverletzungen frustrierend sein kann.
  • Die Technologie wirft Fragen nach der Möglichkeit auf, in naher Zukunft neue, im Labor gezüchtete Wirbelsäulen zu transplantieren.
  • Hervorgehoben wird der Kontrast zwischen Fortschritten im Verkehrswesen und den langsamen Fortschritten beim Überbrücken der Distanz zwischen Gehirn und Fuß.
  • Die Fortschritte der modernen Biowissenschaften werden gelobt, verbunden mit einem humorvollen Verweis auf intelligenten Reis, der im Ingenieurwesen ausgebildet wurde.
  • Es gibt Skepsis gegenüber von Universitäten veranstalteten Präsentationen sowie die Auffassung, dass Forschende und Hochschulen Ergebnisse übertreiben könnten, um Veröffentlichungen, Finanzierung oder die Aufmerksamkeit von Studierenden beziehungsweise Investoren zu gewinnen.
  • Der Kommentar endet mit einer Frage nach der Entwicklung von Neural Lace, das sich mit dem Gehirn verbindet, um dessen Funktionen zu überwachen und zu steuern.