- Vektor-Datenbanken sind keine eigene Datenbankkategorie
- Schon in naher Zukunft werden alle Datenbanken – darunter Graph-, relationale, Dokumenten- und Key-Value-Datenbanken sowie Caches – in irgendeiner Form „Vektorsuche“ unterstützen
- Die Grenze zwischen Vektor-Datenbanken und anderen Datenbanken wird verschwimmen, und spezialisierte Vektor-Datenbanken wie Pinecone, Weaviate und Milvus werden im Wettbewerb an Dynamik und Differenzierung verlieren
- Es wird erwartet, dass heutige Datenbanken versuchen werden, mit ihren bestehenden Workloads und Nutzerbasen neue RAG-Workloads (Retrieval Augmented Generation) für sich zu gewinnen
4 Kommentare
PostgreSQL unterstützt ja auch ein Vektor-Modul! Ich hoffe, dass die anderen Engines das auch bald unterstützen, haha.
Nun ja
Als Entwickler mit 28 Jahren Berufserfahrung bin ich eher skeptisch???
Chart-Entwicklungsbibliotheken werden wohl nicht verschwinden, sondern sich weiterentwickeln ... Ich glaube nicht, dass Diagramme in eine DB gehören müssen.
Selbst wenn DB und Charts zusammengeführt würden, wäre das am Ende nur mehr Ballast für die DB,
und als Entwickler macht mir das eher noch mehr Sorgen. Das größte Problem ist ohnehin, dass DBs durch die stetig wachsende Datenmenge immer langsamer werden. Eigentlich kommt es darauf an, sie so weit wie möglich zu trennen und die Geschwindigkeit gezielt zu optimieren.
Vektorsuche bedeutet, Embeddings, die von Deep-Learning-Modellen wie LLMs verwendet werden, als Vektoren zu speichern und intern Ähnlichkeiten zwischen ihnen schnell zu berechnen, um sie zu finden oder zu speichern. Mich würde interessieren, was Sie mit „Chart“ genau meinen.
Beim Wort „Vektor“ haben Sie es offenbar als Synonym verstanden, weil Chart-Bibliotheken heutzutage oft mit Vektorgrafiken wie SVG rendern.
Das war interessant, weil es wie ein Kommentar wirkte, der die Lage in der Branche zu kennen scheint.
Gemeint ist dort, dass Content-based Addressing (-Referenzen), die früher nur theoretisch erwähnt wurden, durch die rasante Entwicklung von KI-Technologien in letzter Zeit (einschließlich verwandter Themen wie Vectorizing) so leicht umsetzbar geworden sind, dass prognostiziert wird, man werde diese Funktion bald auch in traditionellen DBMS sehen können.