- Das Toyota Research Institute (TRI) hat einen Durchbruch beim Beibringen neuer Fähigkeiten an Roboter bekannt gegeben. Dafür nutzt es einen generativen AI-Ansatz auf Basis von Diffusion Policy.
- Dieser neue Ansatz verbessert den praktischen Nutzen von Robotern deutlich und ist ein weiterer Schritt hin zum Aufbau von „Large Behavior Models (LBMs)“ für Roboter, ähnlich den Large Language Models (LLMs), die konversationelle AI revolutioniert haben.
- Die neue Trainingsmethode ist effizient und erzeugt leistungsstarke Verhaltensweisen, sodass Roboter Menschen wirksamer unterstützen können.
- Frühere Trainingsmethoden für Roboter waren langsam, inkonsistent und ineffizient und meist auf eng umrissene Aufgaben in sehr begrenzten Umgebungen beschränkt.
- Mit dem neuen Ansatz hat TRI Robotern mehr als 60 schwierige, feinmotorische Fähigkeiten beigebracht, etwa Flüssigkeiten eingießen, Werkzeuge benutzen und verformbare Objekte manipulieren.
- TRI verfolgt das Ziel, bis Ende dieses Jahres Hunderte neuer Fähigkeiten und bis Ende 2024 insgesamt 1.000 Fähigkeiten zu vermitteln.
- Die Roboter von TRI können nun auf vielfältige und reichhaltige Weise mit der Welt interagieren. Das könnte Robotern eines Tages ermöglichen, Menschen in Alltagssituationen sowie in unvorhersehbaren und sich ständig verändernden Umgebungen zu unterstützen.
- Das Verhaltensmodell für Roboter von TRI kombiniert taktile Demonstrationen eines Lehrenden mit sprachlichen Beschreibungen des Ziels und nutzt eine AI-basierte Diffusion Policy, um die demonstrierten Fähigkeiten zu erlernen.
- TRI hat Diffusion Policy in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe von Professor Song an der Columbia University entwickelt. Dabei handelt es sich um einen leistungsstarken generativen AI-Ansatz für das Lernen von Verhaltensweisen.
- Die Roboterplattform von TRI wurde speziell für geschickte bimanuale Manipulationsaufgaben entwickelt und ermöglicht taktiles Feedback sowie Tastsensorik.
- TRI nutzt Drake, ein modellbasiertes Designsystem für die Robotik, das ein modernes Toolset und eine Simulationsplattform bereitstellt, um die Entwicklung in Simulation und Realität weiter auszuweiten und zu beschleunigen.
- Sicherheit ist ein Kernbestandteil der Robotikentwicklung bei TRI. Das System enthält robuste Schutzmechanismen, die darauf ausgelegt sind, Sicherheitsgarantien einzuhalten, etwa dass der Roboter nicht mit sich selbst oder seiner Umgebung kollidiert.
- Weitere technische Informationen zu diesem Durchbruch von TRI finden sich im Medium-Blog von TRI; außerdem soll das Thema am 4. Oktober in einer LinkedIn Live Q&A-Session besprochen werden.
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Underactuated Roboticswird empfohlen, um die Komplexität der Robotik besser zu verstehen.