Lodash, eine beliebte Open-Source-JavaScript-Utility-Bibliothek, hat den „Issue-Bankrott“ erklärt und alle offenen Issues und Pull Requests (PRs) geschlossen.
Diese Entscheidung löste unterschiedliche Reaktionen aus: Einige lobten den Autor dafür, dass er das überwältigende Feedback bewältigt, das mit der Pflege eines weit verbreiteten Open-Source-Pakets einhergeht.
Einige Kommentatoren merkten an, dass die Issues nicht verschwunden seien, sondern lediglich anders getaggt wurden, und stellten den Nutzen einer leeren Issue-Liste infrage.
Andere wiesen darauf hin, dass viele PRs nur geringfügige Änderungen oder Eigenwerbung gewesen seien, was sich für Maintainer wie Spam anfühlen könne.
Es wurde erwähnt, dass der Wechsel von Lodash von Node.js zu Bun eine wichtige Veränderung für die Bibliothek sei.
Einige Nutzer äußerten Enttäuschung darüber, Zeit in das Erstellen von Issues oder das Einreichen von PRs investiert zu haben, nur damit diese dann geschlossen werden.
Der Autor markierte und schloss im Rahmen des „Issue-Bankrotts“ 363 Issues; ebenso wurden 325 PRs geschlossen.
Einige Kommentatoren zeigten Verständnis für den Autor und erkannten die Herausforderungen bei der Pflege von Open-Source-Software an, zu denen komplexe Probleme, konkurrierende Verpflichtungen und oft wenig gewürdigte Arbeit gehören.
Trotz der Veränderungen haben viele Nutzer weiterhin Respekt vor Lodash und verwenden es regelmäßig; einige bemerkten, dass sie es weniger nutzen, da sich JavaScript weiter verbessert.
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