- Ein Ansatz, der auf ein einzelnes statisches Bild einen Bildraum-Prior für Szenenbewegungen anwendet, um es in ein nahtlos schleifendes Video oder eine interaktiv nutzbare dynamische Szene zu verwandeln
- Für das Training werden Trajektorien aus realen Videosequenzen verwendet, die natürlich oszillierende Bewegungen enthalten, etwa von Bäumen, Blumen, Kerzenflammen oder im Wind wehender Kleidung
- Das Modell verarbeitet langfristige Bewegungen im Fourier-Bereich und sagt aus einem einzelnen Bild per frequenzkonditioniertem Diffusions-Sampling ein Spektralvolumen voraus
- Das vorhergesagte Spektralvolumen wird in eine Motion Texture für das gesamte Video umgewandelt und für die Erzeugung von Schleifenvideos sowie für Objektinteraktionen in realen Fotos genutzt
- Die Demo erfordert einen Browser mit WebGL2-Unterstützung und verwendet aus Geschwindigkeitsgründen Mesh-Warping anstelle des hochwertigen Rendering-Modells aus der Arbeit
Dynamische Szenen aus statischen Bildern erzeugen
- Generative Image Dynamics ist eine Methode zur Modellierung eines Bildraum-Priors für Szenenbewegungen
- Die Eingabe ist ein einzelnes statisches Bild, die Ausgabe ein nahtlos schleifendes Video oder eine dynamische Szene, mit der Nutzer interagieren können
- Es gibt einsehbar: Paper, arXiv, Supplementary Material
- Diese Arbeit erhielt den CVPR 2024 Best Paper Award
Bewegungs-Prior und Rendering-Verfahren
- Die Trainingsdaten bestehen aus einer Sammlung von Bewegungstrajektorien, die aus realen Videosequenzen extrahiert wurden
- Als Beispiele dienen natürliche, oszillierende Bewegungen wie bei Bäumen, Blumen, Kerzenflammen oder im Wind wehender Kleidung
- Das Modell modelliert dichte, langfristige Bewegungs-Priors im Fourier-Bereich
- Wenn ein einzelnes Bild gegeben ist, sagt es per frequenzkonditioniertem Diffusions-Sampling ein Spektralvolumen voraus
- Das Spektralvolumen kann in eine Motion Texture über das gesamte Video umgewandelt werden
- In Kombination mit einem bildbasierten Rendering-Modul sind verschiedene Anwendungen möglich
- Es verwandelt statische Bilder in nahtlos schleifende Videos
- Interpretiert man das Spektralvolumen als modale Basis im Bildraum, lassen sich Objekte in realen Fotos realistisch interaktiv machen
- Die dynamische Reaktion von Objekten auf Nutzerimpulse wird mithilfe der Modalanalyse von Davis et al. simuliert
Demo und weitere Anwendungen
- Die Demo zeigt, wie sich die Szene bewegt, wenn man einen Punkt im Bild anklickt, zieht und dann loslässt
- Der Browser muss WebGL2 unterstützen
- Für höhere Geschwindigkeit wird Mesh-Warping statt des hochwertigen Rendering-Modells aus dem Paper verwendet
- Durch Anpassen der Amplitude der Motion Texture lässt sich die Animationsbewegung verringern oder verstärken
- Durch Interpolation der vorhergesagten Motion Texture lassen sich Slow-Motion-Videos erzeugen
- Verwandte frühere Arbeiten sind Animating Pictures with Stochastic Motion Textures, Image-space Modal Bases for Plausible Manipulation of Objects in Video, Visual Vibration Analysis
1 Kommentare
Hacker-News-Meinungen
Der Trick bei einem 10/10-Cinemagraph ist: Je subtiler, desto größer der Impact. Am besten denkt der Betrachter zunächst, es sei ein Standfoto, bis das Gehirn verzögert merkt: „Moment, da stimmt etwas nicht, das ist ja kein Foto, sondern ein Video.“
Auffällig ist auch, dass sich die Bewegungsmenge im ersten und zweiten Bild unterscheidet; vielleicht berücksichtigt das System die Dichte rund um den Pointer. Die Beispiele mit langsamer Bewegung sind beim Anschauen wirklich entspannend.
Das könnte zu einer Standardfunktion für Desktop- und Handy-Hintergründe werden. Wenn es auch weiche Bewegungen von Wasser oder Wolken handhaben kann, wäre es auch gut geeignet, um Fotos etwa in historischen Dokumentationen selektiv damit zu bearbeiten.