- Fomos ist ein experimentelles Betriebssystem, das in Rust entwickelt wurde und darauf abzielt, Betriebssystemideen jenseits von Unix sowie Herausforderungen bei der Entwicklung zu erforschen.
- Das Betriebssystem bietet grafische Ausgabe, dynamische Speicherzuweisung, die gleichzeitige Ausführung von Apps sowie Unterstützung für Virtio-Maus und -Tastatur.
- Apps in Fomos bestehen aus Funktionen und benötigen keine Standardbibliothek, was einen einfachen Vertrag zwischen App und Betriebssystem ermöglicht.
- Die
Context-Struktur von Fomos stellt Apps Betriebssystemfunktionen wie Speicherzuweisung und Hardwarezugriff zur Verfügung.
- Fomos ist auf Abwärtskompatibilität ausgelegt, sodass Apps für frühere Versionen elegant verarbeitet werden können.
- Das Betriebssystem verwendet kooperatives Scheduling, bei dem Apps die Kontrolle an das Betriebssystem abgeben; nach dem Booten gibt es keine Kontextwechsel mehr.
- Fomos vereinfacht die Kernel-Schleife und bietet potenzielle Vorteile in Bezug auf Sandboxing, Debugging und Hardwareänderungen.
- Es gibt jedoch Herausforderungen bei der Sicherheit sowie beim Ansatz kooperatives gegenüber präemptivem Scheduling.
- Fomos ist noch ein laufendes Projekt und es fehlen noch persistenter Speicher, GPU-Unterstützung, Networking sowie Abstraktionen für den Datenaustausch zwischen Apps.
- Das Projekt wurde durch den Blog von Philipp Oppermann inspiriert und erhielt Ratschläge von darbysauter.
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