- Artikel über den erfolgreichen Betrieb von Linux auf dem Commodore C64, einem klassischen Heimcomputer aus den 1980er-Jahren
- Das Linux-Betriebssystem läuft auf dem Commodore C64 sehr langsam, und wegen des begrenzten 64-KiB-Speichers des Computers ist eine RAM Expansion Unit (REU) erforderlich
- Das System verwendet eine Memory Management Unit (MMU), um virtuellen Speicher zu emulieren
- Der Autor hat das Setup noch nicht auf echter Hardware getestet und ermutigt Leser, ihre Erfahrungen zu teilen
- Zum Erstellen des Systems müssen der Befehl
make und das Werkzeug mos-c64-clang verwendet werden
- Die Kernel-Konfiguration unterscheidet sich wegen der großen Abschnittsausrichtung vom ursprünglichen semu-Kernel. Eine besser geeignete Kernel-Konfiguration ist im Unterordner
config zu finden
- Um alle für den VICE-Emulator benötigten REU-Images zusammenzubauen, wird das Skript
mk_linux_reu.py verwendet
- Zum Ausführen des Systems wird eine
.d64-Datei erstellt, die die kompilierte semu-Executable enthält. Diese Datei wird anschließend in den VICE-Emulator geladen
- Der Autor plant, auf GitHub ein Archiv mit allen benötigten vorkompilierten Binärdateien hinzuzufügen
- Der Autor erwähnt außerdem die Möglichkeit, den kompilierten 6502-Code zu optimieren, um die Leistung zu verbessern, und eine Checkpoint-VM zu implementieren, um den langen Bootvorgang zu vermeiden
- Der Artikel endet mit einer Würdigung der Arbeit an semu, einem minimalistischen RISC-V32-Emulator, und den llvm-mos-Werkzeugen, die dieses Projekt möglich gemacht haben
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