- Russland beginnt mit der Blockierung von VPN-Protokollen, wodurch mobile Nutzer Probleme beim Zugriff auf VPN-Dienste haben
- Zu den betroffenen mobilen VPN-Anbietern gehören MTS, Beeline, MegaFon, Tele2, Yota und Tinkoff Mobile
- Festnetzanbieter haben derzeit keine VPN-Probleme
- Das Problem liegt nicht bei bestimmten VPNs, sondern bei den von diesen Diensten verwendeten Protokollen
- Die beiden derzeit eingeschränkten Protokolle sind OpenVPN und WireGuard
- Durch diese Einschränkungen haben viele russische Unternehmen operative Probleme, da diese Protokolle in Unternehmensumgebungen beliebt sind
- Es gibt keine Informationen darüber, ob andere Protokolle blockiert wurden, aber es ist möglich, dass Russland auch diese gesperrt hat
- Die aktuellen Beschränkungen gelten nicht für Shadowsocks, das den Traffic als HTTPS tarnt und Informationen verschlüsselt; dies könnte eine mögliche Alternative für Menschen sein, die regionale Beschränkungen umgehen wollen
- Der russische VPN-Anbieter Terona VPN hat diese Einschränkungen bestätigt und bereitet sich auf den Wechsel zu neuen Protokollen vor, die widerstandsfähiger gegen Blockierungen sind
1 Kommentare
Es dürfte unmöglich sein, VPNs vollständig zu blockieren, solange es so etwas wie Shadowsocks gibt ...