- Der Artikel diskutiert die Idee, in der wissenschaftlichen Forschung das traditionelle Peer Review durch „Peer Replication“ zu ersetzen.
- Der Autor argumentiert, dass der derzeitige Peer-Review-Prozess fehlerhaft ist und ein erhebliches Hindernis für die Vermittlung wichtiger wissenschaftlicher Entdeckungen darstellen kann.
- Der vorgeschlagene Prozess der „Peer Replication“ besteht darin, Preprints an andere Labore zu schicken, damit diese die Ergebnisse replizieren, anstatt sie nur von einigen wenigen Fachleuten begutachten zu lassen.
- Der Autor schlägt vor, dass der wahre Test einer Arbeit ihre Fähigkeit sein sollte, ihre Ergebnisse in der realen Welt reproduzierbar zu machen.
- Der Artikel betont, dass unabhängige Labore derzeit kaum einen Anreiz haben, veröffentlichte Ergebnisse zu replizieren, obwohl dies dem idealen Funktionieren der Wissenschaft entsprechen würde.
- Im vorgeschlagenen System würden Forschende, die Replikationsarbeiten durchführen, in der veröffentlichten Arbeit genannt werden, was einen Anreiz für ihren Aufwand schafft.
- Der Autor erkennt mögliche Herausforderungen dieses Ansatzes an, etwa dass zwischen Einreichung und Veröffentlichung zusätzliche Zeit nötig sein könnte und dass es schwierig sein kann, Ergebnisse zu reproduzieren, die fortgeschrittene wissenschaftliche Techniken oder erhebliche Ressourcen erfordern.
- Um den Prozess praktikabler zu machen, schlägt der Autor vor, Details der Geschichte vorab einzureichen und die Replikation zu organisieren, während das Manuskript noch in Arbeit ist.
- Der Artikel schließt mit der Überlegung, dass Organisationen wie Review Commons Pilotversuche für diesen neuen Ansatz organisieren könnten und dass Peer Replication, sobald Wissenschaftler sie gedruckt sehen, gegenüber dem traditionellen Peer Review bevorzugt werden könnte.
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