2 Punkte von GN⁺ 2023-08-04 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein detaillierter Erkundungsartikel über die Programmiersprache Elixir und das Web-Framework Phoenix, geschrieben aus der Perspektive eines „pessimistischen Nörglers“
  • Der Autor äußert zunächst Skepsis gegenüber Elixir, weil es eine Ruby-ähnliche Syntax, umfangreichen syntaktischen Zucker und im Vergleich zur ihm vertrauteren Sprache Erlang eine größere Standardbibliothek hat
  • Der Autor kritisiert außerdem die Komplexität der Projektstruktur von Elixir und den Versuch, „hip“ zu wirken, weil dies seiner Ansicht nach den eigentlichen Inhalt und die Funktionen der Sprache verschleiert
  • Nachdem er Elixir jedoch tiefer untersucht hat, kommt der Autor zu der „Erkenntnis“, dass Elixir im Kern ein Lisp ist, also eine Art Programmiersprache, die für Flexibilität, Leistungsfähigkeit und umfangreichen Einsatz von Metaprogrammierung bekannt ist
  • Der Autor lobt Elixirs Einsatz von „Makros“, also im Grunde Funktionen, die Code erzeugen und zurückgeben, was ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassbarkeit ermöglicht
  • Der Autor lobt außerdem Elixirs „Sigils“, die den „Reader Macros“ von Common Lisp ähneln und Objekte wie benutzerdefinierte Strings erzeugen können
  • Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Elixir „ein besseres Lisp als Common Lisp oder Scheme“ sei, und lobt seine Robustheit, Multi-Processing-Fähigkeiten, Pattern-Matching-Fähigkeiten sowie Werkzeuge für Monitoring und Debugging
  • Der Autor betont, dass Elixirs „Magie“ nicht verborgen ist, sondern offen erklärt wird und Programmierer dazu ermutigt werden, sie zu erforschen und zu manipulieren

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-04
Hacker-News-Meinungen
  • Der Artikel „Elixir for cynical curmudgeons“ wurde als aufschlussreich empfohlen und den Lesern sehr ans Herz gelegt.
  • Die Leser schätzten besonders, dass Elixir ein Lisp ist, was seinen Reiz erhöht und es für einige zu einer potenziellen Lieblingssprache macht.
  • Elixirs Frameworks Phoenix, Nerves und Nx wurden als produktiv und praxisnah gelobt.
  • Es gab Kritik an Elixir wegen der Schwierigkeiten beim schnellen Schreiben von Skripten, aber dies hat sich im Laufe der Jahre verbessert.
  • Der Artikel kritisiert den Einsatz von „Magic“ in der Programmierung und argumentiert, dass sie oft kaputtgeht und wertlos ist.
  • Elixirs Concurrency ist intuitiv, und mit dem Zugriff auf Erlangs Standardbibliothek ist es eine 2-in-1-Sprache.
  • Gelobt wurde die Möglichkeit, sich aus der Ferne mit einer produktiven virtuellen Maschine zu verbinden und Prozesse zu verwalten.
  • Die Elixir-Community wurde dafür gelobt, respektvoll zu sein und Telemetrie auf standardisierte Weise zu erzeugen.
  • Kritik an Elixir betrifft Fehler beim Pattern Matching oder Typinkompatibilitäten zur Laufzeit aufgrund der dynamischen Natur der Sprache sowie die kleinere Community im Vergleich zu anderen Sprachen.
  • Elixirs Developer-Tools wurden dafür gelobt, dass sie in der Sprache selbst geschrieben und konfiguriert sind, was Entwicklern ein angenehmes Gefühl vermittelt.
  • Der Artikel weist darauf hin, dass Elixir voller Makros ist, was einige Leser amüsant fanden.
  • Elixirs Freiheit wird von manchen als Hindernis gesehen; es gibt viele Konventionen, aber keine strenge Struktur.
  • Die Diskussion im Artikel über „it's macros all the way down“ wirkte auf einige Leser verblüffend und faszinierend.
  • Elixirs BEAM-Umgebung wurde geschätzt, aber es wurde auch argumentiert, dass Rails mit seinem größeren Ökosystem die bessere Wahl für dynamische Webseiten sein könnte.
  • Einige Leser wünschen sich die Möglichkeit, innerhalb eines Elixir-Prozesses Python-ähnlichen Code für populärere Sprachen zu schreiben.
  • Insgesamt wurde der Artikel für seine gute Schreibe und seine Einblicke in Elixir sehr geschätzt.